Bernhard Schnieders seit 40 Jahren in der Feuerwehr

08.02.2020

Michael von Hebel für 25 Jahre mit Silber geehrt

Jsi Heede. Das Jahr Revue passieren ließ Ortsbrandmeister Reiner Wegmann auf dem diesjährigen Feuerwehrfest. Ein eher ruhiges Jahr mit 40 Einsätzen verzeichnete die Feuerwehr Heede im Jahr 2019, bei denen knapp 800 Einsatzstunden geleistet wurden. Die Einsätze gliederten sich in 18 Brandeinsätzen und 18 Hilfeleistungen sowie 2 Fehlalarmen durch auslösende Brandmeldeanlagen und 2 Brandsicherheitswachen. Wegmann dankte allen Feuerwehrangehörigen für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr. Demnach leisteten die Kameraden mit den Dienstabenden und sonstigen Dienstveranstaltungen eine Gesamtzahl von 3900 Stunden ehrenamtlich zum Wohle der Bevölkerung. Zurzeit sind 63 Kameraden in der Feuerwehr tätig. Davon sind 13 Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung zugeordnet. Nachwuchssorgen hat die Feuerwehr Heede keine. Im vergangenen Jahr konnten zwei Heeder für das Feuerwehramt gewonnen werden, so Wegmann. Ein besonderer Dank galt der Samtgemeinde Dörpen für die gute Zusammenarbeit gerade auch im Bezug bei der Anschaffung eines neuen Mehrzweckfahrzeugs (MZF) im vergangenen Jahr oder bei der aktuellen Planung des neuen Löschgruppenfahrzeugs (LF10).

Im Mittelpunkt des Festes standen Beförderungen und Ehrungen. Für 25- jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr, wurde Michael von Hebel durch den stellvertretenden Brandabschnittleiter Nord, Hans-Bernd Ahlers, mit dem Niedersächsischen Ehrenabzeichen in Silber ausgezeichnet. Für 40 Jahre Dienst im Feuerlöschwesen wurde Bernhard Schnieders geehrt. Zum Oberlöschmeister wurde Clemens Soring nach Abschluss der geforderten Lehrgänge und Dienstzeit, durch den stellvertretenden Gemeindebrandmeister Gerd Gruber befördert.

Geehrte, Beförderte und Ehrende v.L: Ortsbrandmeister Reiner Wegmann, stv. Gemeindebrandmeister Gerd Gruber, Michael von Hebel, Feuerwehrausschussvorsitzender Hermann-Josef Santen, Bürgermeister Antonius Pohlmann, Clemens Soring, Bernhard Schnieders, stv. Ortsbrandmeister Hans Koop und stv. Brandabschnittleiter Nord Hans-Bernd Ahlers Bild: Jens Sievers

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Fest der Ehrungen und Beförderungen in Dersum

08.02.2020

Bernd Santen 60 Jahre in der Feuerwehr- Hermann Hannen und Heinrich Janssen für 50 Jahre geehrt

jsi.Dersum. Anlässlich des diesjährigen Kameradschaftsabends zog Dersums Ortsbrandmeister Gerd Gruber Bilanz. Zu insgesamt 51 Einsätzen seien die 49 aktiven Einsatzkräfte ausgerückt, so Gruber. Als Höhepunkte des Einsatzgeschehens in 2019 nannte Gruber die Bankautomatensprengung in Walchum, ein überflutetes Zeltlager in Dersum bei dem knapp 80 Feldbetten aufgebaut werden mussten sowie eine technische Hilfeleistung bei einer Windkraftanlage, bei dem eine Person aus großer Höhe geborgen wurde. Dazu kamen noch nachbarschaftliche Löschhilfen beim Moorbrand in Esterwegen sowie bei dem Großbrand im Papenburger Hafen. Hierbei seien insgesamt knapp 3100 Stunden mit den 23 Dienstabenden ehrenamtlich zum Wohle der Bevölkerung geleistet wurden. Zum weiteren Aufgabengebiet zählte Gruber die Brandschutzerziehung der Schulkinder, sowie den vorbeugenden Brandschutz bei ortsansässigen Unternehmen. Gruber dankte allen Einsatzkräften für die hervorragende Einsatzbereitschaft im vergangen Jahr. Auch im vergangenen Jahr konnten zwei junge Männer für den Dienst in der Feuerwehr verpflichtet werden.

Die Beförderten, Geehrten und Gratulanten von links nach rechts: Brandabschnittleiter Nord Gerd Köbbe, Gemeindebrandmeister Horst Kloppenburg, Sebastian Koop, Christoph Kuper, Thomas Gruber, Heinrich Janssen, Timo Ahlers, Bernd Santen, Andreas Hannen, Dersums Bürgermeister Hermann Cossmann, Walchums Bürgermeister Alois Milsch, Hermann Hannen, Ortsbrandmeister Gerd Gruber sowie stv. Ortsbrandmeister Hans-Bernd Ahlers Bild: Jens Sievers

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Ehrungen bei der Feuerwehr Lahn

24.01.2020

von Klaus Meyners

Zum diesjährigen Feuerwehrball der Feuerwehr Lahn begrüßte Ortsbrandmeister Stephan Thesing alle Anwesenden im Saal Rosemann. Dazu gehörten neben den Mitgliedern und Angehörigen der Feuerwehr Lahn auch die Vertreter der Kirche und Kommune, die Abordnungen der Wehren  aus Lorup und Werlte  sowie der Abschnittsleiter Nord  Gerd Köbbe.

In seiner Ansprache zog Ortsbrandmeister Thesing ein Resümee des vergangenen Jahres. So musste die Feuerwehr Lahn zu 10 technischen Hilfeleistungen sowie 8 Brandeinsätzen ausrücken. Die Feuerwehr Lahn besteht zurzeit aus 42 aktiven Mitgliedern sowie 16 Kameraden in der Altersgruppe. Thesing hob nochmal hervor, dass in diesem Jahr  die Feuerwehr mit neuer persönlicher Schutzausrüstung ausgestattet wird und bedankte sich für die gute Unterstützung der Gemeinde Lahn und der Samtgemeinde Werlte.

Bild: Holger Koldemeyer

Das Bild zeigt die beförderten und geehrten Kameraden der Feuerwehr Lahn, den Samtgemeindebürgermeister Ludger Kewe (2.v.l.), den Bürgermeister der Gemeinde Lahn Bernhard Winkler (1. v.r.) sowie den Ortsbrandmeister Stephan Thesing (2.v.r.)

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DAS BESCHÄFTIGT EINSATZKRÄFTE IM EMSLAND

"Feuerkrebs ein jahrelang unterschätztes Risiko"

Der Moorbrand in der Esterweger Dose verlangten den Feuerwehren im nördlichen Emsland im vergangenen Jahr einen großen Einsatz ab. Foto: Feuerwehr/Samtgemeinde Nordhümmling

Sögel. Fehlalarme und gewaltsame Türöffnungen in Notfällen halten die Freiwilligen Feuerwehren im nördlichen Emsland zunehmend in Atem. Das ist beim Neujahrsempfang des Kreisfeuerwehrverbandes Aschendorf-Hümmling in Sögel deutlich geworden. Dort wurde zudem der eklatante Zustand der Katastrophenschutzfahrzeuge im Emsland offenkundig. Es gibt aber auch gute Nachrichten. Ein Überblick.

Mitglieder: Personell sehen sich die Feuerwehren gut aufgestellt. Anders als in anderen Regionen plagen die ehrenamtlichen Helfer auch keine Nachwuchssorgen.

Zahlen? Bitte: Dem Verband gehören derzeit 1460 Mitglieder aus 21 Orts- und drei Werkfeuerwehren an. Darunter sind 1023 aktive Feuerwehrleute (1005 Männer, 18 Frauen), 247 Werkfeuerwehrleute, 104 passive Kameraden in den Altersabteilungen der Ortsfeuerwehren, 65 Mitglieder in den drei Jugendfeuerwehren (Papenburg-Untenende, Aschendorf, Sögel) sowie 21 Musiker in der Feuerwehrkapelle Ahlen.

Die Feuerwehrkapelle Ahlen. Foto: Gerd Schade/Archiv

Einsatzbilanz: Die Feuerwehren rückten 2019 insgesamt 895-mal aus (363 Brandeinsätze, 501 Hilfeleistungen, 31 Fehlalarme). Die Werkfeuerwehren fuhren etwa 200 Einsätze.
Obwohl auch der Sommer 2019 heiß und trocken war, hatten es die Feuerwehren deutlich weniger mit Wald- und Flächenbränden zu tun. Einen Großeinsatz bescherte ihnen aber der Moorbrand an der B 401 bei Esterwegen in Mai. Rund 24 Stunden hatten mehrere Hundert Einsatzkräfte, darunter auch welche aus den Landkreisen Cloppenburg und Leer, ein Feuer auf den Torfabbauflächen im Naturschutzgebiet Esterweger Dose bekämpft.

Notfalltüröffnungen: Zugenommen haben nach Angaben der Verbandsführung um Brandabschnittleiter Gerd Köbbe die Notfalltüröffnungen. So wird die Feuerwehr beispielsweise von der Polizei hinzugerufen, wenn es darum geht, wegen eines möglichen Notfalls gewaltsam in eine Wohnung oder ein Haus eindringen zu müssen, weil sich darin vielleicht hilflose Menschen befinden.

Fehlalarme: Auffällig sind dem Verband zufolge Alarme durch Rauchmelder in Privathaushalten – vor allem dann, wenn die Bewohner nicht zu Hause sind. Demnach ist es häufig so, dass die Melder schlecht gewartet sind. Die Folge: Der Melder „piept“ plötzlich, weil die Batterieladung zur Neige geht. Weiterhin ein Problem aus Sicht der Feuerwehren bleiben Fehlalarme von Brandmeldeanlagen in Firmen. Hier zeichnet sich jedoch keine zufriedenstellende Lösung ab. Denn in Sachen Brandschutz sind die Meldeanlagen nach Auffassung des Verbandes unerlässlich.

Katastrophenschutz: Die sechs bei den Feuerwehren im Emsland stationierten Katastrophenschutzfahrzeuge sind buchstäblich in die Jahre gekommen. Sie haben 30 Jahre und mehr auf dem Buckel. Auch deren Technik ist veraltet. Konkret bleibt in Kürze lediglich noch der in Werlte stationierte Schlauchwagen, ein Unimog mit 2000 Meter Schlauch an Bord, im Dienst. Bei den anderen Fahrzeugen handelt es sich um Löschwagen in Lathen, Meppen, Bawinkel, Geeste und Emsbüren. Drei sind bereits, zwei werden ausgemustert.

Der Schlauchwagen aus Werlte. Foto: Lambert Brand

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ZUM EHRENMITGLIED ERNANNT

Sögeler hat das Antlitz der Feuerwehr jahrzehntelang geprägt

von Gerd Schade, Florian Bethke

Sögel. Im Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes (KFV) Aschendorf-Hümmling ist eine Ära zu Ende gegangen. Nach jeweils weit mehr als 30 Jahren hat Lambert Brand seine Ämter als Geschäftsführer und Pressewart des KFV aufgegeben. Alle Posten ist der Sögeler damit aber nicht los.

Beim Neujahrsempfang des Verbandes mit rund 60 geladenen Gästen in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Sögel würdigten die Kameraden Brand mit der Ernennung zum Ehrenmitglied. Abschnittleiter Gerd Köbbe bezeichnete „unseren allseits geschätzten Lambert“ als „das prägende Gesicht unseres Verbandes“. Brand hatte das Amt des Pressewartes beim 1950 gegründeten KFV im Jahr 1982 übernommen, seit 1987 war er zudem dessen Geschäftsführer. 

Eine "Institution"


Für die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann, die die Laudatio hielt, ist Brand eine „Institution“, die nicht zuletzt 2018 beim Moorbrand auf dem Bundeswehrgelände die mediale Außendarstellung und damit das Antlitz der Freiwilligen Feuerwehren im Emsland und darüber hinaus maßgeblich im positiven Sinne geprägt habe. Dabei habe er ein deutlich besseres Bild abgegeben als mancher Bundeswehrsprecher. „Ehrung hat auch etwas mit Gerechtigkeit zu tun“, sagte Connemann. In diesem Zusammenhang lenkte die Christdemokratin den Blick auf Brands Ehefrau Katharina, die ihm stets den Rücken freigehalten habe.

Urkunde und Blumen gab es für Lambert Brand und seine Frau Katharina. Foto: Florian Bethke

Brand steht seit mehr als 45 Jahren in Diensten der Feuerwehr. 1974 in seinem Heimatort Heede der örtlichen Feuerwehr beigetreten, folgte 1986 der beruflich bedingte Wechsel nach Sögel. Seitdem ist Brand in der Feuerwehr der Hümmlinggemeinde aktiv. Brand sei einer, „der immer anpackt“ und ein Mensch, der andere wertschätze und dem man immer vertrauen könne, betonte Connemann. Ausdrücklich lobte sie in höchsten Tönen die Konstanz und Verlässlichkeit des Sögelers, der im Übrigen auch seit Jahrzehnten als Freier Mitarbeiter für unsere Redaktion aktiv ist.

Neben Connemann dankte auch der neue Dezernatsleiter (Dezernat V Recht, Ordnung, Straßenverkehr und Veterinärwesen) Michael Steffens, Lambert Brand für seine herausragende Arbeit. Steffens der die Nachfolge als Dezernatsleiter von Marc-Andrè Burgdorf übernommen hatte, erinnerte sich an das tragische Transrapidunglück auf der Versuchsstrecke in Lathen. Bei diesem Einsatz hatte Brand als Ansprechpartner für sämtliche Presseinstitutionen fungiert und diese professionell mit Informationen versorgt.

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Termine

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  • Aktualisierung: Donnerstag 27 Februar 2020, 10:42:50.

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