Bildchronik zum 75-jährigen Bestehen des KFV Aschendorf-Hümmling e.V.
Mit etwas Verspätung ist die Chronik zum 75-jährigen Bestehen des Kreisfeuerwehrverbandes Aschendorf-Hümmling e.V. nun fertiggestellt. Auf über 600 Seiten dokumentiert die Bildchronik die vergangenen 75 Jahre des Verbandes und seiner Mitgliedsfeuerwehren – bewusst ohne große Berichte, dafür mit einer Vielzahl eindrucksvoller Fotografien.
Die Bilder geben einen anschaulichen Einblick in die Entwicklung, Einsätze, Veranstaltungen und das kameradschaftliche Miteinander der Feuerwehren im Kreisgebiet und lassen die Geschichte des Verbandes lebendig werden.
Ein besonderer Dank gilt allen Feuerwehren, die das umfangreiche Bildmaterial zur Verfügung gestellt haben, sowie den Sponsoren, die die Umsetzung dieses Jubiläumsprojekts ermöglicht haben.
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Aufgaben und Ausstattung der Hilfsorganisationen im Wandel der Zeit
Zwischen Klimawandel und Krisenvorsorge:
Feuerwehren und Hilfsorganisationen vor neuen Herausforderungen
„Die Sicherheit der Menschen steht absolut im Vordergrund“
Von Lambert Brand
Sögel. Der Neujahrsempfang des Kreisfeuerwehrverbandes Aschendorf-Hümmling stand ganz im Zeichen von Dank und Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement sowie der sich verändernden Sicherheitslage und der zukünftigen Ausrichtung des Brand- und Katastrophenschutzes im Landkreis Emsland. Im Mittelpunkt standen dabei die wachsenden Herausforderungen durch Extremwetterereignisse, Vegetations- und Moorbrände, neue Gefahrenlagen sowie die Notwendigkeit erheblicher Investitionen in Ausstattung, Organisation und Zusammenarbeit der Einsatzkräfte aller Blaulichtorganisationen.
Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Hans-Bernd Ahlers, begrüßte beim Neujahrsempfang im Ausbildungszentrum der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Sögel zahlreiche Feuerwehrführungskräfte aus den Feuerwehren des Kreisfeuerwehrverbandes Aschendorf-Hümmling sowie Vertreter der Hilfsorganisationen THW, DRK und MHD.
Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff stellte das vom Kreistag Ende 2025 beschlossene Brand- und Katastrophenschutzkonzept des Landkreises Emsland vor und gab einen umfassenden Einblick in die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Gefahrenabwehr. Dabei ging Dyckhoff auf die besonderen Risiken im Kreisgebiet ein, unter anderem durch eine ausgeprägte Infrastruktur mit Autobahnen, Bahnlinien und Wasserstraßen sowie durch Störfallbetriebe. Neben der alltäglichen Gefahrenabwehr spielen Vegetationsbrände, Hochwasser, Industrie- und Gefahrguteinsätze sowie Bahnunfälle eine zunehmend wichtige Rolle.

Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff stellte das Brand- und Katastrophenschutzkonzept des Landkreises Emsland vor.
Das Konzept setzt auf eine klare Priorisierung von Maßnahmen und eine konsequente übergemeindliche Zusammenarbeit. Vorgestellt wurden zahlreiche bereits vorhandene oder noch auszubauende Fähigkeiten und Einheiten, darunter Feuerwehrtaucher, Technische Einsatzleitungen (TEL/IuK), Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen, CBRN-Gefahrenabwehr, Vegetationsbrandbekämpfung sowie Hochwasserschutz. Ergänzt werden müsse die Ausstattung laut Plan durch sinnvolle Fahrzeugbeschaffungen und moderne Spezialtechnik wie Drohnen, Robotikeinheiten, Großlüfter für Industriebrände, Systeme zur Löschwasserrückhaltung sowie spezielle Logistik- und Hygieneeinheiten.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der zukunftsfähigen Ausrichtung der beiden Feuerwehrtechnischen Zentralen in Sögel und Lingen. Kurze Wege, ehrenamtsfreundliche Öffnungszeiten, eine 24/7-Bereitschaft, leistungsfähige Logistikdienste sowie einheitliche Pools für Atemschutz, Schläuche und persönliche Schutzausrüstung sollen die Einsatzbereitschaft nachhaltig sichern und die ehrenamtlichen Kräfte entlasten. Auch der Ausbau von Ausbildungs- und Übungsmöglichkeiten sowie gemeinsame Übungen und gezielte Fortbildungen sind vorgesehen.
Landrat Mark-André Burgdorf, der den Landkreis gemeinsam mit Veronika Peters vom Feuerschutzausschuss vertrat, übermittelte den anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern den ausdrücklichen Dank des Landkreises Emsland für ihren engagierten ehrenamtlichen Einsatz. Auch Burgdorf betonte, dass sich die Gefahrenlagen in den vergangenen Jahren deutlich verändert hätten. Vegetations- und Moorbrände, Extremwetterereignisse, öffentliche Anschläge sowie weitere Naturkatastrophen stellten neue Anforderungen an die Gefahrenabwehr. Zudem müsse auch der Verteidigungsfall stärker in den Blick genommen werden und welche Auswirkungen dieser für die Bevölkerung habe.
Besonders hob der Landrat die enge und verlässliche Zusammenarbeit der Feuerwehren mit den weiteren Hilfsorganisationen im Landkreis hervor. Um auch künftig gut aufgestellt zu sein, seien erhebliche Investitionen von Landkreis und Kommunen erforderlich, um Ausstattung, Fahrzeuge, Spezialtechnik und Infrastruktur dauerhaft vorzuhalten. „Die Sicherheit der Menschen steht dabei absolut im Vordergrund“, betonte der Landrat. Alles sofort umzusetzen sei allerdings nicht möglich, daher sei in Abstimmung mit der Kreisfeuerwehrführung eine Priorisierung erfolgt. Verbandsvorsitzender Hans-Bernd Ahlers wies darauf hin, dass das Ehrenamt angesichts der vielen neuen Aufgaben und Ausrüstungen an seine Grenzen komme. Man war sich einig, dass Entlastungen notwendig seien, insbesondere beim Abbau überbordender Bürokratie.

Landrat Mark-André Burgdorf dankte den Feuerwehrleuten und den anwesenden Hilfsorganisationen für ihren ehrenamtlichen Einsatz.
Auch Landtagsabgeordneter Hartmut Moorkamp dankte den Feuerwehren ausdrücklich für die geleistete Arbeit. Die Herausforderungen für eine optimale Krisenbewältigung würden stetig größer, dennoch befinde sich der Landkreis Emsland auf einem sehr guten und für viele andere Landkreise vorbildlichen Weg. Ein besonderes Anliegen sei ihm ein Böllerverbot, um die Bevölkerung besser zu schützen und zugleich zu verhindern, dass die freiwilligen Feuerwehren in der Silvesternacht zu zahlreichen Einsätzen aufgrund von durch Böller und Raketen verursachten Bränden ausrücken müssten.

Wenn es nach dem Landtagsabgeordneten Hartmut Moorkamp geht, wird ein Böllerverbot erlassen – auch zur Entlastung der Einsatzkräfte
Abgerundet wurde der Neujahrsempfang durch einen Rückblick auf das Einsatzgeschehen des vergangenen Jahres, personelle Veränderungen im Verband sowie die Vorstellung neuer Fahrzeuge im Abschnitt. Beim anschließenden geselligen Beisammensein im „Roten Hahn“ wurde der Austausch innerhalb der Blaulichtfamilie weiter vertieft – ganz im Sinne des Mottos „Stark durch Zusammenhalt“.

Der Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes freute sich über eine gute Beteiligung und fachkundige Redebeiträge anlässlich des Neujahrsemfanges. Unser Foto zeigt von links: Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff, Geschäftsführer Michael Schütte, MdL Hartmut Moorkamp, Abschnittsleiter Lingen Andreas Wentker, Verbandsvorsitzender Hans-Bernd Ahlers, Schriftführer Achim Will, stellvertretender Verbandsvorsitzender Martin Pülsken und Landrat Mark-André Burgdorf
Winterfest der Freiwilligen Feuerwehr Hilkenbrook
Auf dem Winterfest vom 10.01.2026 der Freiwilligen Feuerwehr Hilkenbrook wurden zahlreiche Ehrungen vorgenommen.
Nachdem der stellvertretende Ortsbrandmeister Michael Kohlenberg im Auftrag des aus Privaten Gründen verhinderten Ortsbrandmeister Manfred Lammers alle Gäste begrüßen durfte, zog Kohlenberg in seiner Ansprache Bilanz. In 2025 wurden die Kameraden und Kameradinnen zu insgesamt 14 Einsätzen gerufen, davon 5 Brandeinsätze und 9 Hilfeleistungen. Zudem wurde eine gemeinsame Einsatzübung mit den Feuerwehren der Samtgemeinde Nordhümmling in Hilkenbrook durchgeführt.
Im Mai wurde an alle Kameraden und Kameradinnen aus dem Brandabschnitt Nord, die beim Hochwasser Ende 2023 an der Ems im Einsatz waren, die Fluthilfemedaille verliehen. Bei dieser Veranstaltung wurde auch das vom Landkreis Emsland beschaffte UTV (geländegängiges Quad) samt Löschanlage und Anhänger offiziell an die Feuerwehr Hilkenbrook übergeben.
Ebenfalls im Mai wurde das neue Feuerwehrhaus an der Hauptstraße mit einem Kommerzabend und einem Tag der offenen Tür eingeweiht.

stellvertretender Brandabschnittsleiter Nord Martin Pülsken, Gemeindebrandmeister Holger Fennen, geehrte Kameraden mit Partnerin, stellvertretender Ortsbrandmeister Michael Kohlenberg, Samtgemeindebürgermeister Jörg Schmedes, Leiter des Ordnungsamts Thorsten Triphaus, Gemeindebürgermeister Bernhard Düvel
Durch die neue Feuerwehrverordnung in Niedersachsen sind neue Dienstgrade und Dienstuniformen eingeführt worden, deshalb wurden auf dem Winterfest keine Beförderungen durchgeführt, dies soll auf der folgenden Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Hilkenbrook nachgeholt werden. Die neuen Dienstuniformen sollen in den nächsten Jahren durch die Samtgemeinde beschafft werden.
Zum ersten Mal konnten aus der im Jahr 2022 gegründeten Jugendfeuerwehr Hilkenbrook Kameraden in die Einsatzabteilung der Feuerwehr übernommen werden. Hier zeigt sich der Mehrwert durch die Jugendfeuerwehr, da gleich 8 Jugendliche mit sehr guten feuerwehrtechnischen Grundkenntnissen in den aktiven Dienst eintreten sind. Großer Dank dafür, ging an das Betreuerteam der Jugendfeuerwehr rund um Jugendfeuerwehrwart Leon Düvel. Michael Kohlenberg hofft, dass noch viele Jugendliche den Weg in die Jugendfeuerwehr finden werden.
Die Samtgemeinde Nordhümmling hat für die Atemschutzgeräteträger neue Einsatzbekleidung und Ende 2025 noch ein Notstromaggregat beschafft, um das Feuerwehrhaus im Notfall, wie bei einem Blackout, komplett autark weiter betreiben zu können.
Michael Kohlenberg dankte auch im Namen von Ortsbrandmeister Manfred Lammers allen Kameraden, Kameradinnen und deren Lebenspartnern für Ihre tatkräftige Mithilfe und Einsatzbereitschaft, außerdem bedankte Kohlenberg sich bei dem Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Hilkenbrook für die finanzielle Unterstützung bei Anschaffungen, die nicht von der Samtgemeinde Nordhümmling getragen werden.
Samtgemeindebürgermeister Jörg Schmedes dankte ebenfalls, im Namen der Verwaltung und des Rates der Samtgemeinde Nordhümmling, allen Feuerwehrmännern und Feuerwehrfrauen für Ihren unermüdlichen Einsatz.
Hilkenbrooks Bürgermeister Bernhard Düvel und Samtgemeindebrandmeister Holger Fennen konnten sich den Worten von Schmedes nur anschließen und bestätigten den guten Zusammenhalt in der Feuerwehr Hilkenbrook.

stellvertretender Ortsbrandmeister Michael Kohlenberg, Gemeindebrandmeister Holger Fennen, Hauptfeuerwehrmann Georg Bödecker, stellvertretender Brandabschnittsleiter Nord Martin Pülsken
Martin Pülsken, stellvertretender Brandabschnittsleiter Nord überbrachten Grüße und Dank vom Kreisfeuerwehrverband Aschendorf-Hümmling und vom Landkreis Emsland für die vielen ehrenamtlichen geleisteten Stunden der Kameraden und Kameradinnen der Feuerwehr Hilkenbrook.
Ehrungen erhielten Josef Bergfeld und Heinz Kaiser für 50 Jahre Feuerwehrdienst, Hans-Jürgen Krüger und Wilhelm Bookjans für 40 Jahre Feuerwehrdienst und Markus Blömer für 25 Jahre Feuerwehrdienst. Mit der Silbernen Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes für langjährige Mitgliedschaft im Ortskommando wurde Georg Bödecker geehrt
Personelle Entscheidungen bei der Freiwilligen Feuerwehr Esterwegen
Esterwegen – Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Esterwegen standen mehrere personelle Entscheidungen auf der Tagesordnung.
Ortsbrandmeister Michael Stindt bestellte Peter Neumann und Matthias Meibers zu Zugführern. Als Gruppenführer wurden Stefan Burlager, Kilian Klostermann und Maik Oldiges eingesetzt.
Zudem wählten beziehungsweise bestätigten die Mitglieder weitere Funktionsträger: Stefan Burlager als Sicherheitsbeauftragten, Frank Husen als Gerätewart, Melina Feldmann als Schriftführerin, Maik Oldiges als Atemschutzgerätewart, Patrick Rathje als Leiter der IUK-Gruppe, Malte Petahn als Jugendfeuerwehrwart sowie Ulrich Brake als Kassenwart.
Mit der Wahl von Melina Feldmann ist erstmals eine Feuerwehrkameradin im Ortskommando vertreten.
Hendrik Funke und Torsten Stindt kandidierten nicht erneut für ihre bisherigen Ämter und schieden aus diesen Funktionen

Brandschutz Weihnachten
Brandschutztipps für die Weihnachtszeit

Kerzen nie unbeaufsichtigt lassen
Adventsgestecke und Weihnachtsbäume mit Kerzen werden häufig vergessen oder zu wenig beaufsichtigt. Das führt jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit zu 30 bis 40 Bränden in Wohn- und Büroräumen in Köln. Leider verletzen sich dabei auch immer wieder Menschen. Einige sterben sogar.
Bitte beachten Sie im Umgang mit brennenden Kerzen und beim Aufstellen des Weihnachtsbaumes die folgenden Hinweise.
Feuerwehrfest der Feuerwehr Kluse-Ahlen 2025: Besondere Ehrungen und langjährige Mitgliedschaften – Bernhard Caffier seit 70 Jahren in der Feuerwehr
Kluse-Ahlen – Auch in diesem Jahr nutzte die Freiwillige Feuerwehr Kluse-Ahlen ihr traditionelles Feuerwehrfest, um auf das vergangene Jahr zurückzublicken, Dank auszusprechen und einen Ausblick auf die Zukunft zu geben. „Wie in jedem Jahr möchten wir diesen Moment nutzen, um uns bei unseren Partnerinnen und Partnern zu bedanken! Ihr haltet uns den Rücken immer frei“, betonte Ortsbrandmeister Frank Düthmann.
Ein besonderer Dank ging an alle aktiven Kameradinnen und Kameraden für ihre engagierte Arbeit im Jahr 2025. Ebenfalls nicht unerwähnt blieben Bürgermeister Hermann Borchers und Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken, die der Feuerwehr stets mit Rat und Tat zur Seite stehen und deren Unterstützung in jeglicher Hinsicht geschätzt wird.
Ein Highlight für die Zukunft: Die Arbeiten für die Erweiterung am Feuerwehrhaus laufen auf Hochtouren und die Baumaßnahmen werden in Kürze gestartet.
Rückblick auf das Jahr 2025
Im Jahr 2025 führte die Feuerwehr Kluse-Ahlen 20 Dienstabende mit insgesamt rund 1.020 Übungsstunden durch. Seit dem letzten Feuerwehrfest wurden 26 Einsätze mit etwa 1.260 Einsatzstunden absolviert – darunter 19 Hilfeleistungseinsätze und 7 Brandeinsätze. „Ein relativ ruhiges Jahr“, resümierte Düthmann.
Zu den gesellschaftlichen Aktivitäten zählten das traditionelle Osterfeuer am Feuerwehrhaus, die Unterstützung der Schützenvereine in Dersum, Kluse, Steinbild und Neubörger durch Straßensperrungen und Umzugsbegleitungen, sowie das 40-jährige Bestehen der Feuerwehrkapelle. Zudem wurden der St. Martins-Umzug in Kluse, die Nikolausfeiern in Kluse und Steinbild sowie der Nikolausumzug in Neubörger begleitet. Wie in den vergangenen Jahren beteiligte sich die Feuerwehr auch am winterlichen Dorffest und stellte gemeinsam mit der Gemeinde ihre Räumlichkeiten zur Verfügung.
Mitgliederentwicklung
Aktuell zählt die Feuerwehr 48 aktive Mitglieder, 8 Kameraden in der Altersabteilung und 4 passive Mitglieder. Besonders erfreulich: Die aktive Einheit umfasst bereits fünf Frauen.
Grußworte der Ehrengäste
Stellvertretender Gemeindebrandmeister Jens Sievers sprach über die Sicherstellung der Zukunftsfähigkeit der Feuerwehren in der Samtgemeinde Dörpen und gab einen Ausblick auf die Veränderungen, die durch die neue Feuerwehrverordnung zu erwarten sind. Daraufhin nahmen Abschnittsleiter Nord und Verbandsvorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Aschendorf-Hümmling e.V., Hans-Bernd Ahlers sowie Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff die Ehrungen für Matthias Brümmer und Georg Abeln vor. Für 40 jährige Mitgliedschaft wurden beide mit dem goldenen Ehrenzeichen geehrt. Bernd Liesen und Hermann Caffier erhielten die silberne Ehrennadel des KFV für besondere Verdienste im Feuerlöschwesen.
Bernhard Caffier seit 70 Jahren in der Feuerwehr
Bernhard Caffier, ein Mann der ersten Stunde seit der Neuorganisation der Feuerwehr Kluse-Ahlen nach dem Zweiten Weltkrieg, wurde für seine herausragende 70-jährige Mitgliedschaft geehrt.
Bürgermeister Hermann Borchers würdigte in seinen Grußworten das Engagement der Kameradinnen und Kameraden: „Ihr seid das Fundament der Sicherheit in unserer Gemeinde.“ Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken dankte allen Einsatzkräften für ihren uneigennützigen Dienst zum Wohle der Bevölkerung und richtete einen besonderen Dank an die anwesende Alters- und Ehrenabteilung, die über Jahrzehnte ihren Dienst verrichtete und ihr Wissen nun an die nachfolgenden Generationen weitergibt. Ein besonderer Dank galt auch der Feuerwehrkapelle Kluse-Ahlen für ihre musikalische Unterstützung.
Beförderungen
Im Rahmen des Festes wurden mehrere Kameraden befördert. Paul Cordes, Philipp Grüger, Hendrik Kos, Rene Krüssel und Sebastian Brümmer wurden zu Oberfeuerwehrmännern ernannt.

Hermann Caffier, Bernd Liesen, Matthias Brümmer, Georg Abeln, Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff, Abschnittsleiter Hans-Bernd Ahlers, stv. Gemeindebrandmeister Jens Sievers, Phillip Grüger, Rene Krüsseö, Sebastian Brümmer, Hendrik Kos, stv. Ortsbrandmeister Andreas Stricker, Paul Cordes, Ortsbrandmeister Frank Düthmann, Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken, Bürgermeister Hermann Borchers

Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken, Bernhard Caffier, Hans-Bernd Ahlers, Frank Düthmann
Kameradschaftsabend Freiwillige Feuerwehr Werlte:
Rückblick, Weichenstellungen und große Anerkennung
Beim Feuerwehrball der Freiwilligen Feuerwehr Werlte stand in diesem Jahr sowohl der Rückblick auf ein ereignisreiches Einsatzjahr als auch der Blick in die Zukunft im Mittelpunkt. Insgesamt verzeichnete die Wehr 85 Einsätze – ein leichter Rückgang gegenüber den Vorjahren. Besonders hervorgehoben wurde der Einsatz am 23.12.2025, bei dem Feuerwehr, THW und DRK gemeinsam erfolgreich im Einsatz standen. Auch die mutwillige Brandserie zwischen Ende 2023 und Anfang 2024 blieb in Erinnerung.
Wichtige Fortschritte vermeldete die Wehr beim neuen Fahrzeugkonzept, das in enger Zusammenarbeit mit der Samtgemeinde abgeschlossen wurde und die Schlagkraft der Feuerwehr nachhaltig stärken soll. Parallel dazu laufen bereits die ersten Maßnahmen zur Modernisierung des Gerätehauses; der nächste Bauabschnitt startet Anfang 2026.
Dank und Anerkennung galten den Wehren aus Lahn und Lorup für die gute Zusammenarbeit sowie der Samtgemeinde, die die Feuerwehr kontinuierlich mit den notwendigen Ressourcen ausstattet.
Bürgermeister Ludger Kewe lobte die zuverlässige, konstruktive Zusammenarbeit mit der Wehr und betonte die Bedeutung der getroffenen Entscheidungen für die kommenden Jahre. Auch Gemeindebrandmeister Wilhelm Korte würdigte das Miteinander der drei Werlter Feuerwehren. Korte verabschiedete sich nach zehn Jahren aus seinem Amt und übergab an Mathias Klahsen, bislang stellvertretender Ortsbrandmeister in Werlte. Neuer stellvertretender Ortsbrandmeister wird nach Ratsbeschluss Felix Spille.
Beförderungen (15.11.2025):
- Zum Oberfeuerwehrmann: Florian Thian, Niklas Fuhler, Jona Rumpke, Klaas Köbbe, Simon Untiedt
- Zum Hauptfeuerwehrmann: Mathias Kröger, Karsten Kröger, Cedric Bruns, Tobias Budde
- Zum Hauptlöschmeister: Daniel Thele
Ehrungen:
Für 25 Jahre im aktiven Dienst erhielt Kai-Uwe Günther das Feuerwehr-Ehrenzeichen.
Für beeindruckende 50-jährige Mitgliedschaft wurden Brandmeister Hermann Hoormann (Eintritt 01.10.1975) und Hauptfeuerwehrmann Heinrich Gerhard Remmers (Eintritt 31.10.1975) ausgezeichnet.
Der Feuerwehrball zeigte erneut, wie stark Gemeinschaft, Engagement und Zukunftsorientierung die Freiwillige Feuerwehr Werlte prägen.
Zuvor wurde im Rahmen des Volkstrauertages der gefallenen Kameraden gedacht – mit Kranzniederlegung und Absicherung durch die Feuerwehr. Anschließend folgte der Kameradschaftsabend.
Ehrungen für jahrzehntelange Feuerwehrarbeit
Abzeichen für Alfons Baalmann (50) und Werner Jansen (40)
Von Lambert Brand
Spahnharrenstätte. Für ihre jahrzehntelange, verdienstvolle Tätigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr Spahnharrenstätte wurden mehrere Mitglieder ausgezeichnet. Im Mittelpunkt standen dabei Alfons Baalmann, der für seine 50-jährige Mitgliedschaft geehrt wurde, und Werner Jansen, der seit 40 Jahren aktiv ist. Weitere Feuerwehrleute erhielten das Silberne Ehrenzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes.
Das Feuerwehrfest der Ortsfeuerwehr Spahnharrenstätte stand ganz im Zeichen der Ehrung besonders verdienter Kameraden. Der frühere Ortsbrandmeister Alfons Baalmann erhielt aus den Händen des Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Aschendorf-Hümmling, Hans-Bernd Ahlers, das Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für 50-jährige Mitgliedschaft. Das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold des Landes Niedersachsen wurde für 40 Jahre Dienstzeit im Feuerlöschwesen an den immer noch aktiven Kameraden Werner Jansen verliehen. Es stehe, so betonte Verbandsvorsitzender Ahlers, für „langjährige Einsatzbereitschaft und besonderes Engagement im aktiven Feuerwehrdienst“.
Mehrere Spahnharrenstätter Feuerwehrleute, die zusätzlich zu ihrem eigentlichen Feuerwehrdienst besondere Aufgaben und Funktionen auf örtlicher oder überörtlicher Ebene wahrnehmen, wurden vom Kreisfeuerwehrverband mit der Silbernen Ehrennadel ausgezeichnet: Dieter Steenken (Ortsbrandmeister und langjähriges Mitglied im Ortskommando), Martin Pülsken (stellvertretender Verbandsvorsitzender und Leiter der CBRN-Gruppe Emsland Nord (Abwehr von chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Gefahren), Achim Will (Schriftführer im Kreisfeuerwehrverband sowie, stellvertretender Gemeinde- und Ortsbrandmeister und in der Technischen Einsatzleitung Emsland-Nord) und Hubert Steenken (Gruppenführer und langjährig im Ortskommando tätig).

Hans-Bernd Ahlers hob hervor, dass neben den geehrten Kameraden auch viele weitere Mitglieder der Ortsfeuerwehr überörtliche Tätigkeiten ausüben, etwa in der Kreisfeuerwehrbereitschaft, der Technischen Einsatzleitung, der CBRN-Gruppe oder der Kreisausbildung. Ahlers betonte in seiner Ansprache, dass auf Landkreisebene ein Bedarfsplan in Arbeit sei, der unter anderem auch die Schnittstellen zu den Kommunen als Träger der Feuerwehren beleuchte. Es sei auch Inhalt dieser Erhebung, wie in sogenannten “Worst-Case-Fällen“ vorgegangen werde. Dabei sei die enge Zusammenarbeit mit allen Blaulicht-Organisationen bedeutsam. Die Arbeit der Feuerwehren erfordern nach Angaben von Ahlers eine ständige Anpassung an neuen Einsatzsituationen wie zum bespiele der Umgang mit E-Autos bei Unfällen und Bränden.

Auf die große Bedeutung der ehrenamtlichen Feuerwehrarbeit in den einzelnen Kommunen wies Samtgemeindebürgermeister Frank Klaß hin. Er zeigte sich erfreut, dass es mit Unterstützung der Gemeinde gelungen sei, ein Grundstück für das gemäß Bedarfsplan der Samtgemeinde Sögel neu zu errichtende Feuerwehrhaus in Spahnharrenstätte zu finden. Gemeinsam mit dem Fachbereichsleiter Frank Tholen überreichte Klaß anschließend den am Hochwassereinsatz 2023/2024 beteiligten Kameraden die Hochwasser-Ehrennadel des Landes Niedersachsen.
Ortsbürgermeister Konrad Lünswilken lobte den starken Gemeinschaftssinn und den ausgeprägten Zusammenhalt innerhalb der Spahnharrenstätter Wehr. Neben der originären Aufgabe der Gefahrenabwehr bei Bränden und Hilfeleistungen seien die Feuerwehrleute auch in der Gemeinde wichtige Ansprechpartner und Stützen des gesellschaftlichen Lebens. Ortsbrandmeister Dieter Steenken betonte, dass die freiwillige und ehrenamtliche Arbeit in der Feuerwehr nur möglich sei, wenn auch die Partnerinnen und Partner der Einsatzkräfte diese mittragen. „Wir sind dankbar, dass die Unterstützung durch die Samtgemeinde und die Gemeinde Spahnharrenstätte hervorragend ist“, ergänzte Steenken.
Im Rahmen des Festabends konnten aus den Händen des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters Achim Will folgende Kameraden ihre Beförderungsurkunden entgegennehmen: Arne Pülsken (Feuerwehrmann), Jonas Ahrens, Carsten Hanekamp, Christian Krüger (Oberfeuerwehrmann), Norbert Steenken (Erster Hauptfeuerwehrmann) und Markus Jansen (Löschmeister).

Feuer, Trümmer, Gefahrgut – Kreisfeuerwehrbereitschaft Emsland Nord meistert Mammutübung in Nordhorn
Von Jens Sievers
Ausgangslage
Die Kreisfeuerwehrbereitschaft Emsland-Nord führte auf dem THW-Übungsgelände in Nordhorn eine großangelegte Übung durch. Grundlage war ein dramatisches Szenario: Zwei Kampfjets stießen über dem dicht besiedelten Bereich der Nordhorn-Range zusammen und stürzten ab. Dadurch entstanden zahlreiche Einsatzstellen in Wohngebieten und auf landwirtschaftlichen Anwesen.
Die Feuerwehren der Grafschaft Bentheim waren bereits vollständig eingebunden, unterstützt von Kräften aus umliegenden Landkreisen und den Niederlanden. Um den langwierigen, personal- und materialintensiven Einsatz zu bewältigen, wurden zusätzlich Kreisfeuerwehrbereitschaften alarmiert.

Entscheidung für den Norden
Der Einsatzleiter entschied, dass die Kreisfeuerwehrbereitschaft Emsland Nord als erste Einheit in das Absturzgebiet ausrückt. Da viele Wehren aus dem Süden bereits im Einsatz waren, sollte die Mitte als Reserve verfügbar bleiben.
Treffpunkt war die Feuerwehrtechnische Zentrale in Sögel. Dort sammelten sich die Kräfte, erhielten ihre Befehle und setzten anschließend im geschlossenen Verband in Richtung Nordhorn ab.
Ankunft und Aufteilung der Kräfte
Während der 4. Zug gemeinsam mit den Maltesern und der CBRN-Dekon-Einheit nach Lingen verlegte, um eine Unterkunft und die Verpflegung sicherzustellen, sammelten sich die übrigen Züge sowie das THW Papenburg im Bereitstellungsraum in Hesepe.
Dort übernahm die Technische Einsatzleitung (TEL) Emsland-Nord die Koordination.
Ersteinsatz Waldbrand und Verkehrsunfall
Die ersten Einsatzaufträge gingen an den Zug Wassertransport (1. Zug) und Wasserförderung (2. Zug): In einem Waldstück im Boerschüpper Diek galt es, einen großflächigen Waldbrand zu bekämpfen. Neben dem Aufbau einer weitläufigen Löschwasserversorgung wurde eine Riegelstellung errichtet, um angrenzende Bebauung zu schützen.
Parallel dazu arbeiteten der Zug Technische Hilfeleistung (3. Zug) und das THW einen komplexen Verkehrsunfall ab: Ein PKW war mit einem Tankwaggon kollidiert, mehrere Personen waren eingeklemmt. Zusätzlich musste der verunglückte Anhänger wieder aufgerichtet und eingegleist werden.

Die TEL Emsland-Nord übernahm die zentrale Koordination des gesamten Einsatzes mit dem Abrollbehälter ELW 2. Für jeden Einsatz wurden detaillierte Lagedarstellungen erstellt, von denen aus gezielt weitere Maßnahmen eingeleitet werden konnten. In mehreren Lagebesprechungen mit allen Zugführern und dem Kreisbereitschaftsführer wurden wertvolle Erkenntnisse gewonnen, die eine effiziente und koordinierte Planung der nächsten Schritte ermöglichten.


Weitere Szenarien
Im Laufe des Tages spielte die TEL immer neue Lagen ein, um die Einsatzkräfte zu fordern:
- Rettung von Fahrgästen aus einem verunglückten Bus am Abhang
Menschenrettung aus Gebäuden, Schächten und Baugruben
Bergung von Personen aus Trümmern und verschütteten Bereichen
Die Vielfalt der Szenarien forderte die Bereitschaftskräfte in Brandbekämpfung, technischer Hilfeleistung gleichermaßen. 
Versorgung und Unterstützung
Während der gesamten Übung sorgte der Malteser Hilfsdienst für die Versorgung der Einsatzkräfte mit Getränken und Lunchpaketen. So konnten die Kameradinnen und Kameraden auch bei hoher Belastung durchgehend einsatzbereit bleiben.
Abschluss und Kameradschaft
Nach Abschluss aller Übungen wurde das Übungsgelände wieder in seinen Ursprungszustand versetzt. Anschließend fand eine gemeinsame Nachbesprechung statt, in der die Abläufe reflektiert und zentrale Erkenntnisse für den Ernstfall festgehalten wurden. Am Abend kehrten die Einsatzkräfte in die vorbereitete Unterkunft in Lingen zurück. Am Sonntagmorgen wurde die Übung offiziell beendet, und alle beteiligten Einheiten traten die Heimreise an
Fazit
Die Übung verdeutlichte eindrucksvoll, wie komplex und anspruchsvoll ein solcher Einsatz sein kann. Gleichzeitig zeigte sich die hohe Leistungsfähigkeit und Professionalität der Kreisfeuerwehrbereitschaft Emsland-Nord.
Besonders beeindruckend war die reibungslose Zusammenarbeit mit dem THW und den Maltesern. Alle Organisationen griffen nahtlos ineinander und bewältigten gemeinsam ein Übungsszenario, das durch seine Vielschichtigkeit und Intensität außergewöhnlich realitätsnah war.
Treffen der Ehrenbrandmeister und Ehrenmitglieder
des Kreisfeuerwehrverbandes Aschendorf-Hümmling in Dörpen
36 Ehrenbrandmeister, ehemalige Vorstandsmitglieder sowie der aktuelle Verbandsvorstand mit ihren Partnerinnen trafen sich in Dörpen zu einem gemeinsamen Austausch.
Den Auftakt bildete ein Besuch im Papiermuseum von UPM Nordland Papier. Nach einer kurzen Videopräsentation über das Unternehmen startete die Runde bei Kaffee und Kuchen in den gemeinsamen Austausch. Anschließend folgte eine Begehung des Museums mit der Möglichkeit, selbst Papier zu schöpfen.
Der Verbandsvorsitzende Hans-Bernd Ahlers begrüßte alle Anwesenden herzlich und zeigte sich erfreut über die große Resonanz.
Im weiteren Verlauf stand eine organisierte Busrundfahrt durch die Samtgemeinde Dörpen auf dem Programm. Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken führte die Teilnehmer durch die einzelnen Mitgliedsgemeinden und ging dabei auf die kulturellen, industriellen und landwirtschaftlichen Handlungsfelder jeder Kommune ein. Nach knapp zwei Stunden endete die Tour, die bei allen Teilnehmern großen Anklang fand. Ein besonderer Dank galt Hermann Wocken, der sich eigens Zeit für diese Führung genommen hatte.
Zum Abschluss des ereignisreichen Tages kehrte die Gruppe in das Feuerwehrhaus Dörpen ein, wo bei einem gemeinsamen Abendessen noch viel Raum für Gespräche und Erinnerungen an vergangene Zeiten blieb.




75 Jahre KFV Aschendorf-Hümmling: Festakt in Lathen mit Gästen aus Feuerwehr und Politik
Auftakt mit Gottesdienst und Marsch
Der Kreisfeuerwehrverband Aschendorf-Hümmling e.V. hat am vergangenen Wochenende in Lathen sein 75-jähriges Bestehen gefeiert. Rund 300 geladene Gäste aus Feuerwehr, Politik und weiteren Blaulichtorganisationen kamen im „Markt 7“ zusammen. Eröffnet wurden die Feierlichkeiten mit einem ökumenischen Gottesdienst, der von der Kolpingkapelle Lathen musikalisch begleitet wurde. Im Anschluss führte ein großer Festmarsch von der Kirche zum Veranstaltungsort. Die Feuerwehr Lathen sorgte für die Absicherung, während die Jugendfeuerwehr den Umzug mit einem stimmungsvollen Fackelmarsch begleitete.

Rückblick auf die Verbandsgeschichte
Im festlich geschmückten Saal begrüßte Verbandsvorsitzender Hans-Bernd Ahlers die Gäste und blickte in seiner Eröffnungsrede auf die Entwicklung des Verbandes zurück. Anschließend stellte der stellvertretende Vorsitzende Martin Pülsken anhand einer aufwendig erarbeiteten Foto-Chronik die bewegte Geschichte des Kreisfeuerwehrverbandes vor. Die eindrucksvolle Diashow war von Lambert Brand, ehemaligem Geschäftsführer und Pressesprecher, sowie Jens Sievers, dem amtierenden Pressesprecher, mit Unterstützung der Feuerwehren aus dem Verbandsgebiet erstellt worden.

Grußworte aus Politik und Feuerwehrführung
Zahlreiche Vertreter aus Politik und Feuerwehr nutzten die Gelegenheit, ihre Glückwünsche zu überbringen. Als Gastgebender Samtgemeindebürgermeister eröffnete Helmut Wilkens die Reihe der Grußworte. Für den Landkreis sprach Kreisdezernent Christoph Exeler in Vertretung von Landrat Marc-André Burgdorf und betonte die unverzichtbare Rolle der Feuerwehren sowie die Herausforderungen der Zukunft. Auch die SPD-Bundestagsabgeordnete Anja Troff-Schaffarzyk würdigte die Arbeit der Einsatzkräfte.
Der Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für den Bezirk Weser-Ems, Gerd Diekena, überbrachte die Grüße des Landesfeuerwehrverbandes. Regierungsbrandmeister Matthias Röttger kündigte an, im kommenden Jahr aus persönlichen und beruflichen Gründen seine Ämter niederzulegen, und bedankte sich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Den Abschluss machte Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff, der die Leistungen des Kreisfeuerwehrverbandes Aschendorf-Hümmling hervorhob.

Besondere Ehrung für Hans-Bernd Ahlers
Ein Höhepunkt des Abends war die Auszeichnung des Verbandsvorsitzenden Hans-Bernd Ahlers. Für seine besonderen Verdienste erhielt er von Gerd Diekena und Matthias Röttger die silberne Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen.

Dank und Ausblick
Zum Abschluss des Festaktes sprach Hans-Bernd Ahlers allen Rednerinnen und Rednern seinen Dank aus. Die anerkennenden Worte seien nicht nur Ausdruck der Wertschätzung, sondern auch Ansporn für die weitere Arbeit der Feuerwehren im Verbandsgebiet. Mit dem Jubiläum habe der Kreisfeuerwehrverband Aschendorf-Hümmling ein eindrucksvolles Zeichen für Zusammenhalt, Tradition und Zukunftsfähigkeit gesetzt.


