Anne und Helmut Kröger starten beim Baltic Sea Circle Adventure Circle

Spendenerlös geht an die Feuerwehr Börger – „Wir mögen das Abenteuer“

Von Lambert Brand

Börger. Anne und Helmut Kröger aus Börger wollen einen jahrelang gehegten Wunsch verwirklichen beim Baltic Sea Circle Adventure Circle starten. Doch entweder passte es bisher zeitlich nicht, oder Corona stellte die Veranstalter der Rallye vor so große Hürden, dass die Tour abgesagt werden musste. Am 19. Juni soll es nun aber losgehen.

Bereits vor einigen Jahren erfuhren die Eheleute von Bekannten in Papenburg von der Auto-Rallye durch den Norden des Erdballs, bei der rund 7500 km in 16 Tagen mit einem mindestens 20-jährigen PKW zurückgelegt werden müssen. „Das machen wir auch mal mit“, waren sich Helmut Kröger (gelernte Kfz-Meister) und die seine Ehefrau Anne (Informatikerin) schnell einig. „Wir mögen das überschaubare Abenteuer“, erzählte uns  Anne Kröger und ergänzte im  Börgeraner Platt: „Wi doot  et nu“. In Anlehnung an einen Buchtitel habe man  das Motto „Machen ist wie wollen nur krasser“ gewählt.

Start und Ziel der anstrengenden Tour ist Hamburg. Hier treffen  sich die Teilnehmer einen Tag vorher, um sich kennenzulernen. Neun Länder mit den bekannten Zwischenzielen Stockholm, Lofoten, Nordkap, Helsinki, Tallinn und Gdansk werden angefahren.  GPS und die Navigationsgeräte müssen zu Hause bleiben. Stattdessen werden Kompass und Karten wieder zu einem unumgänglichen Hilfsmittel. Ein umfangreiches Kartensortiment wurde bereits gekauft oder ausgeliehen.

Krögers nehmen ihren mittlerweile 21 Jahre alten Volvo V 70, einem 140-PS-starken Kombi, mit auf die Reise. An diesen Wagen sei man rein zufällig gekommen, als man nach einem Unfall vor sieben Jahren schnell Ersatz gebrauchte. Da der Volvo sehr zuverlässig seinen Dienst tue und mit der geräumigen Ladefläche Platz für den großen Hund bot, habe man ihn trotz seines Alters behalten. Von Vorteil sei, dass Helmut Kröger, der zuhause eine kleine Werkstatt hat, alles selbst machen kann an dem Wagen. Für die Rallye wird allerdings nur wenig verändert. Ein spezieller Dachträger und zusätzliche Scheinwerfer wurden angebaut.

Vor dem Feuerwehrhaus in Börger zeigten Anne und Helmut Kröger  den 21 Jahre alten Volvo V 70, mit dem sie die Rallye bewältigen wollen. Foto: Feuerwehr Börger/ Albers

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Hans-Bernd Ahlers und Marcel Brümmer neues Führungsduo in Dersum

– Mehrere Ehrungen und Beförderungen bei der Feuerwehr-

Dersum. Anlässlich der diesjährigen Mitgliederversammlung im Feuerwehrhaus Dersum zog Ortsbrandmeister Gerd Gruber nach 24 Jahren zum letzten Mal Bilanz. Gruber hat zum 1. April das Amt des Gemeindebrandmeisters übernommen und stellte nun seinen Posten als Ortsbrandmeister zur Verfügung. In seinem Jahresrückblick verwies Gruber auf insgesamt 24 Einsätze, die sich in 10 Brandeinsätzen und 14 technische Hilfeleistungen aufteilten. Hierbei wurden knapp 500 Einsatzstunden abgeleistet.

Aufgrund der Corona Pandemie wurden auch im Jahr 2021 in vier voneinander getrennten Gruppen der Übungsdienst durchgeführt. Aktuell sind 47 Einsatzkräfte in der Einsatzabteilung tätig. Hinzu kommen noch acht Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung. Gruber zeigte sich erfreut, dass trotz der Pandemie die Dersumer Wehr immer einsatzbereit gewesen sei und keine Nachwuchssorgen bestehen.

Die Gerätewarte Josef Hannen und Atemschutzgerätewart Hermann Bögemann verwiesen auf einen technisch einwandfreien Zustand der Wehr. Als besondere Anschaffung konnte die Beschaffung von LED-Signalleuchten zur Absicherung von Einsatzstellen genannt werden.

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LFV-Info - 2022-09

Normen für Feuerwehren Januar & Februar

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IN MEHR ALS 50 JAHREN

Papenburg: Diese Feuerwehr-Einsätze sind Anton Lüken unvergessen

Von Jens Sievers, Gerd Schade

Nach der Transrapid-Katastrophe mit 23 Toten am 22. September 2006 suchten unter anderem die damalige Kanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Christian Wulff (Dritter von rechts) das Gespräch mit Anton Lüken (rechts). (Archivbild Lambert Brand)

Papenburg / Sögel. Seit mehr als einem halben Jahrhundert steht Anton Lüken aus Papenburg in Diensten der Feuerwehr. Manche Einsätze sind ihm aus verschiedenen Gründen unvergessen.

Lüken, langjähriger Abschnittleiter, entstammt einer Feuerwehr-Familie. „Das Feuerwehrgen wurde mir vererbt“, antwortet er schmunzelnd auf die Frage, wie er den Weg in die Wehr gefunden habe. Schon sein Großvater Anton Lüken, der anno 1907 das Blumenhaus Lüken in der Wiek in Papenburg gründete, schloss sich der sogenannten Turner-Feuerwehr Untenende an. Das war im Jahr 1908.

In mehr als 40 Jahren machte sich der Großvater um das Feuerwehrwesen der Fehnstadt verdient. Dessen Sohn Alex Lüken trat 1937 in die Feuerwehr ein, blieb 70 Jahre Mitglied, 50 Jahre aktiv, langjähriger Stadtbrandmeister (ab 1963) und begeisterte Anton Lüken für die Feuerwehr.

Auszeichnung mit dem Landesehrenabzeichen in Gold

Dieser wurde kürzlich für seine 50-jährige Mitgliedschaft vom Landesfeuerwehrverband mit dem Ehrenabzeichen in Gold geehrt. Das Ganze erfolgte nachträglich, weil Lüken die Auszeichnung, die ihm bereits 2020 zugestanden hätte, krankheitsbedingt nicht hatte wahrnehmen können.

Zur Auszeichnung gratulierten Anton Lüken (Mitte) der stellvertretende Abschnittleiter Hans-Bernd Ahlers (l.) und Gerd Köbbe. (Foto Jens Sievers)

Nun wurde sie im Rahmen der Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbands Aschendorf-Hümmling durch den Brandabschnittleiter und Verbandsvorsitzenden Gerd Köbbe (Werlte) in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Sögel nachgeholt.

Zwei schwere Unfälle bleiben tief im Gedächtnis

Wenn Anton Lüken auf seine Zeit als aktiver Feuerwehrmann und Führungskraft zurückblickt, sind ihm besonders zwei schwere Unfälle im Gedächtnis haften geblieben. Zu den folgenreichsten Einsätzen gehörte die Transrapid-Katastrophe am 22. September 2006 mit 23 Toten in Lathen. Als Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehren berichtete er der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Christian Wulff an Ort und Stelle von den Maßnahmen der Hilfsorganisationen.

(„Wir haben unser Bestes getan“: Lükens Erinnerungen an den Einsatz nach dem Transrapid-Unglück)

Ähnlich schrecklich wie das Inferno an der Transrapidstecke ist Lüken ein schwerer Verkehrsunfall am Splittingkanal in Erinnerung: „Als wir an der Unfallstelle ankamen, lagen bereits drei kleine Kinder einer vietnamesischen Familie tot am Straßenrand.“ Deren ebenfalls verstorbenen Vater und den schwerverletzten Unfallverursacher befreiten die Feuerwehrleute aus den Wracks.

Mit Unimog durch verschlossene Tore gefahren

Aber es gab auch sehr viele Einsätze, bei den Menschenleben und Sachwerte gerettet werden konnten. Unkonventionell, aber erfolgreich – berichtet Lüken – verlief ein Einsatz an der Waldschule, in der ein Feuer ausgebrochen war. Die Feuerwehr konnte nicht auf das Gelände, da es von einem hohen Zaun umschlossen war. „Mit unserem Unimog-Tanklöschfahrzeug bin ich dann notgedrungen durch die verschlossenen Tore durchgefahren.“ Diese „Gewaltanwendung“ habe sich im Nachhinein als richtig erwiesen, da wertvolle Gebäudeteile hätten gerettet werden können.

Anton Lüken begann seine aktive Feuerwehrlaufbahn im Alter von 18 Jahren am 1. Juli 1970 mit dem Eintritt in die Ortsfeuerwehr Papenburg-Untenende, die damals ihr Domizil noch hinter dem Rathaus hatte. Das alte Feuerwehrhaus muss demnächst für den geplanten Neubau im Zuge einer Erweiterung der Stadtverwaltung weichen.

Entwicklung der Obenender Feuerwehr maßgeblich geprägt

Bedingt durch Umzug und den Schritt in die Selbstständigkeit als Berufsgärtner wechselte Lüken 1978 in die Stützpunktfeuerwehr im Stadtteil Obenende. Mit der Ernennung zum Ortsbrandmeister übernahm Lüken früh Führungsverantwortung. In seinen 16 Jahren als Ortsbrandmeister prägte er maßgeblich die Entwicklung der Obenender Feuerwehr.

Weiterbildung wird bei der Feuerwehr groß geschrieben. Das Foto zeigt Anton Lüken (hinten, Dritter von links) bei einem Gruppenführerlehrgang 1988 in Loy (Rastede).(Repro Jens Sievers - Archiv Lüken)

Lüken war überdies als stellvertretender Brandabschnittleiter Emsland-Nord ab Mai 2002 tätig. Nach dem plötzlichen Tod des damaligen Abschnittsleiters Hans Wilholt im Jahre 2003 trat Lüken dessen Nachfolge an und wurde ebenfalls zum stellvertretenden Kreisbrandmeister ernannt. Diese Funktion führte er bis zum Eintreten der Altersgrenze im Jahr 2015 aus. Seit 2015 ist er zudem Ehrenbrandmeister der Stadt Papenburg.

Anforderungen an Feuerwehrleute immer anspruchsvoller

In seiner Dienstzeit habe es immer wieder Veränderungen und Neuerungen gegeben, betont Lüken. Dazu zählen nach seinen Worten die Einführung der „stillen Alarmierung“ mit Meldern sowie der Neubau des Feuerwehrhauses Obenende, die Aufnahme von Frauen in die Wehr und auch das stärkere Bestreben der Träger der Feuerwehren, die Kameraden mit besserer persönlichen Schutzausrüstung auszustatten. Auch die Fahrzeug- und Gerätetechnik habe in dieser Zeit eine gewaltige Entwicklung genommen, denn die Anforderungen an die Feuerwehr seien immer anspruchsvoller geworden.

Die Feuerwehrarbeit habe ihm immer Freude bereitet, weil er mit vielen Menschen kameradschaftlich zusammenarbeiten und einem „sinnvollen Hobby“ nachgehen konnte, erklärt Lüken. Nur gemeinsam mit dem Vorstand des Kreisfeuerwehrverbands habe er als Vorsitzender viel für die Feuerwehren erreichen können.

Die Stärke des Kreisfeuerwehrverbands

Besonders gefallen habe ihm, dass Probleme und unterschiedlichen Auffassungen stets fair diskutiert worden seien und stets zu einem positiven Ergebnis geführt hätten. Das sei immer die Stärke des Kreisfeuerwehrverbands gewesen, der in drei Jahren 75 Jahre alt werde. Es sei ihm ein großes Anliegen, dass diese Grundeinstellung und die althergebrachten Werte auch in Zukunft im Verband lebendig gehalten werden.

 

So können brennende Akkus von E-Autos gelöscht werden

Sögeler Betrieb Künnen stellt Hochvolt-Container und Entsorgungskonzept vor

von Lambert Brand

Sögel. Die Zahl der Fahrzeuge mit Elektroantrieb steigt stetig an – auch im Emsland. Was passiert, wenn ein derartiges Fahrzeug in Brand gerät? Die Feuerwehren haben sich bereits auf die notwendige Löschtaktik eingestellt. Was bisher im Emsland fehlte, war ein sogenannter Hochvolt-Container, um Autos mit brennenden Akkus in kühlendes Wasser einzutauchen. Der ADAC-Dienst und Bergungsunternehmen Künnen in Sögel stellte jetzt der Feuerwehr den für diesen Zweck neubeschafften Behälter vor.

Der Pkw kann für die Kühlung mit einem Kran in den Container gestellt oder aber auch hineingeschoben oder hereingezogen werden.

Bereits im Frühjahr 2021 hatten sich die Kreisfeuerwehrführung und die Sicherheitsbeauftragten der Feuerwehren mit dem Thema „Brennende E-Autos“ befasst. Der Referent Klaus Krebs berichtete über die ersten Erfahrungen und machte deutlich, dass die Einsatztaktiken angepasst werden müssten. Zwar ließen sich die sogenannten Hochvoltfahrzeuge mit viel Wasser löschen. Wenn allerdings die in der Regel gut geschützten Akkus vom Brand betroffen oder sogar deformiert würden, könne es wegen der starken Hitzeentwicklung gefährlich werden, da die brennenden Zellen schwer zu erreichen seien, noch längere Zeit reagierten und dabei weitere Brände verursachen könnten. Das Überstülpen von überdimensionalen Löschdecken über das brennende Auto und das Einbringen einer Löschlanze in den Akku befänden sich in der Testphase und seien nicht risikofrei. Gute Erfahrungen habe man mit Wasser gefüllten Löschcontainern zum Eintauchen der noch glühenden Fahrzeug-Akkus gemacht.

Es gab bei emsländischen Feuerwehren bereits Überlegungen, einen Container zu beschaffen, wie Abschnittsleiter Gerd Köbbe bestätigte. Doch mit der Beschaffung allein sei es nicht getan. Der Behälter müsse als Abrollbehälter von einem Trägerfahrzeug zur Einsatzstelle gefahren werden, der vom Feuer betroffene E-Wagen in den Container gehoben und zu einem sicheren Abstellplatz transportiert werden, um dort noch längere Zeit auszukühlen. Zudem müsse das mit Brandresten, Ölen und Kunststoffen kontaminierte Kühlwasser fachgerecht entsorgt werden. Gerade die letzten Punkte gehören nicht mehr zu den eigentlichen Aufgaben der Feuerwehr.

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Günter Wigbers erhält mit Ehrenmedaille des Landesfeuerwehrverbandes

„25 Ernennungen vorgenommen und elf Fahrzeuge beschafft“

Von Lambert Brand

Sögel. In seiner 15-jährigen Amtszeit hat der ehemalige Samtgemeindebürgermeister der SG Sögel, Günter Wigbers, mehr als 25 Führungskräfte und Ehrenbrandmeister ernannt, die Beschaffung von elf Feuerwehrfahrzeugen und den Bau eines neuen Feuerwehrhauses begleitet. Das berichteten die Vertreter der fünf Ortsfeuerwehren anlässlich der Auszeichnung Wigbers mit der Ehrenmedaille am Bande des Landesfeuerwehrverbandes.

Gemeindebrandmeister Heinz Lückenjans betonte in seiner Laudatio, dass man sicherlich nicht immer einer Meinung gewesen sei, Wigbers jedoch stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Feuerwehren Sögel, Börger, Berßen, Spahnharrenstätte und Werpeloh gehabt habe. Seine Kernaussage sei immer gewesen: „Ihr seid die Fachleute, eure Meinung ist für uns Entscheidungsträger maßgebend“. Lückenjans machte deutlich, dass nicht nur die Beschaffung von Fahrzeugen und Geräten, sondern auch die komplette Neuausstattung mit der neuen persönlichen Schutzausrüstung für Atemschutzgeräteträger von Wigbers auf den Weg gebracht worden und vom Rat beschlossen worden sei. Bei größeren Einsätzen habe sich „der oberste Chef der Feuerwehren“ stets vor Ort ein Bild vom Geschehen gemacht. All das habe das Gemeindekommando bewogen, die hohe und quotierte Auszeichnung über den Kreisfeuerwehrverband beim Landesfeuerwehrverbandes zu beantragen.

Auch der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Gerd Köbbe, bestätigte, dass die Samtgemeinde Sögel ihre fünf Ortsfeuerwehren bedarfsgerecht ausgestattet habe und Wigbers immer “nahe dran“ gewesen sei, wenn es um wichtige Entscheidungen gegangen sei. Köbbe heftete dann Wigbers unter Beifall der anwesenden Ortsbrandmeister und Stellvertreter zusammen mit Lückenjans die Ehrenmedaille an.

Wigbers selbst betonte, dass er nach wie vor großen Respekt vor der Arbeit und dem Aufgabenspektrum der freiwilligen Feuerwehren habe. Auch hätten die Diskussionen bei unterschiedlichen Ansichten stets zu guten Kompromissen geführt. Auf Veranlassung des Gemeindekommandos sei die Erstellung des Bedarfsplanes auf den Weg gebracht worden. 

 

Der bisherige Sögeler Samtgemeindebürgermeister Günter Wigbers (5.v.r.) erhielt aus der Hand des Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes, Gerd Köbbe (6.v.l.) und Gemeindebrandmeister Heinz Lückenjans (3.v.l.) die Ehrenmedaille des Landesfeuerwehrverbandes am Bande. Zu den Gratulanten zählten die Mitglieder des Gemeindekommandos. Foto: Lambert Brand

Neue LFV-Infos

22.11.2021

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Neue Ausbildung für die Feuerwehren im Emsland

Erstmals findet auf emsländischer Kreisebene nun ein Lehrgang zum Thema CBRN statt. Diese Abkürzung steht für die Begriffe „Chemisch, Biologisch, Radioaktiv, Nuklear“. Vielen wird die alte Bezeichnung ABC noch ein Begriff sein.

Dieser Lehrgang wurde in der Vergangenheit an den Standorten Celle und Loy des Niedersächsischen Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz unterrichtet. Die pandemiebedingte Schließung dieser Einrichtung und die stufenweise Öffnung des Lehrbetriebes (erst digital, nun auch wieder als Präsenzlehrgang) offenbart nun aber einen immensen Lehrgangsstau, den es abzubauen gilt. Das Land Niedersachsen ist dabei auf die Landkreise zugekommen, ob einige Lehrgänge auch auf Kreisebene durchgeführt werden können.

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Brandabschnittleiter Nord Gerd Köbbe und Hans-Bernd Ahlers für weitere 6 Jahre im Amt bestätigt-

- Köbbe und Ahlers auch weiterhin Verbandsvorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Aschendorf-Hümmling e.V.-

von Jens Sievers

Sögel. Zu einer Dienstversammlung des Brandabschnitt Nord sowie einer anschließenden Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Aschendorf-Hümmling e.V. trafen sich sämtliche Führungskräfte der nördlichen Feuerwehren in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) des Landkreises Emsland in Sögel. Brandabschnittleiter Nord Gerd Köbbe eröffnete die Versammlung und verwies auf den einzigen Tagesordnungspunkt an diesem Abend. Aufgrund der zum 01.05.2022 auslaufenden Amtsperiode des Brandabschnittleiters sowie seines Stellvertreters, mussten diese beiden Positionen erneut gewählt werden. Sowohl Gerd Köbbe als auch sein bisheriger Stellvertreter Hans-Bernd Ahlers stellten sich zur Wiederwahl auf. Neben Ahlers kandidierte auch Jan Mammes zum stellvertretenden Brandabschnittleiter, der zurzeit das Amt des Geschäftsführers im Kreisfeuerwehrverband ausführt. Gerd Köbbe begrüßte neben allen Führungskräften der Feuerwehren auch Fachbereichsleiter Sicherheit und Ordnung Christoph Lühn, Henning Mammes vom Landkreis Emsland sowie Regierungsbrandmeister Matthias Röttger und Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff.

Fachbereichsleiter Christoph Lühn übernahm die Wahlleitung und dankte den bisherigen Amtsinhabern für die gute und konstruktive Zusammenarbeit in den letzten fünfeinhalb Jahren. Lühn erklärte allen Anwesenden das Prozedere zur Wahl. Somit werden sowohl der Brandabschnittleiter als auch sein Stellvertreter in einem qualifizierten Vorschlagsverfahren von den stimmberechtigten Ortsbrandmeistern sowie der Gemeindebrandmeister der 21 Feuerwehren im Brandabschnitt Nord gewählt und im Anschluss durch den Kreistag nach Anhörung des Regierungsbrandmeisters ernannt und in das Ehrenbeamtenverhältnis für 6 Jahre berufen.

In einer geheimen Wahl wurde Gerd Köbbe eindeutig im Amt bestätigt. von 25 Stimmberechtigten erhielt er 19 Jastimmen, vier Neinstimmen sowie zwei Enthaltungen. Die Wahl des Stellvertreters konnte Hans-Bernd Ahlers mit 18 Jastimmen gegenüber Jan Mammes mit 7 Jastimmen ebenfalls klar gewinnen. Lühn danke Jan Mammes für seine Kandidatur und gratulierte den beiden Gewählten Köbbe und Ahlers zu ihrem Wahlerfolg.

-Köbbe und Ahlers ebenfalls als Verbandsvorsitzende wiedergewählt-

Neben der Wahl zum Abschnittleiter wurde auch turnusgemäß die Wahl des Verbandsvorsitzenden sowie seines Stellvertreters des Kreisfeuerwehrverbandes Aschendorf-Hümmling e.V. durchgeführt. Regierungsbrandmeister Matthias Röttger übernahm hier die Wahlleitung. Laut Satzung des Kreisfeuerwehrverbandes soll der Abschnittleiter auch gleichzeitig Verbandsvorsitzender sein. Somit konnten Gerd Köbbe und Hans-Bernd Ahlers auch hier einstimmig per Handzeichen wiedergewählt werden.

Im Anschluss an die Wahl berichteten Christoph Lühn sowie Holger Dyckhoff von Neuigkeiten in der Kreisfeuerwehr und des Landkreises Emslands. Unter Anderem sind an der FTZ Sögel mehrere bauliche Veränderungen durchgeführt worden. Trotz der Pandemie laufe die Kreisausbildung auf Hochtouren. Hierzu wurden auch zwei neue Löschgruppenfahrzeuge für die Ausbildung in Auftrag gegeben, die im ersten Quartal 2022 ausgeliefert werden. Des Weiteren befinden sich aktuell zwei ELW2 als Abrollbehälter im Bau. Auch hier ist mit der Auslieferung im kommenden Jahr zu rechnen. Regierungsbrandmeister Röttger ging kurz auf die Novellierung des Niedersächsischen Brandschutzgesetz ein und verwies auf die wichtigsten Punkte. Ein Fahrzeug zur Vegetationsbrandbekämpfung des Landes Niedersachsen ist gerade zur Probe im Landkreis Emsland unterwegs.

v.L.Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff, stv. Abschnittleiter Hans-Bernd Ahlers, Abschnittleiter Gerd Köbbe, Regierungsbrandmeister Matthias Röttger und Fachbereichsleiter Christoph Lühn

Termine

Keine Termine
  • Aktualisierung: Sonntag 07 August 2022, 17:43:40.

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