Presseartikel 2019

Feuerwehrfest Kluse

Jubilar Holger Hertel für 40-jährigen Dienst in der Feuerwehr Kluse-Ahlen geehrt – Thomas Raming erhält silbernes Ehrenzeichen für 25 Jahre

jsie Steinbild. Für 40- jährige aktive Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Kluse-Ahlen hat der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Aschendorf-Hümmling e.V. Hans-Bernd Ahlers, gemeinsam mit Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff, Holger Hertel mit dem Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverband Niedersachsen, für seinen vier Jahrzehnte langen Einsatz zum Wohle der Bevölkerung, geehrt. Thomas Raming nahm die Ehrung für 25 Jahre mit dem silbernen Abzeichen von Ahlers und Dyckhoff entgegen.

Ortsbrandmeister Frank Düthmann zog beim Feuerwehrfest im Niedersachsenhaus in Steinbild die Bilanz. Die Wehr sei zu 35 Einsätzen mit knapp 1085 Stunden gerufen worden, die sich in 13 Brand- und 22 Hilfeleistungseinsätzen gliederten.

v.L. stv. Verbandsvorsitzender Hans-Bernd Ahlers, Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff, Andreas Stricker, Martin Hertel, Holger Hertel, Thomas Raming, Michael Sabelhaus, Christoph Hertel und Ortsbrandmeister Frank Düthmann - Foto: Jens Sievers

Einsatzhygiene soll einen höheren Stellenwert erhalten

Feuerwehrwehrunfallkasse informiert Feuerwehren und Kommunen

Meppen Die Gesundheit der Feuerwehrleute stand im Mittelpunkt der Gemeinde- und Stadtbrandmeisterdienstbesprechung, an der auch Vertreter der Kommunen teilnahmen. Die Feuerwehrunfallkasse wies auf die Gefahrensituation hin und forderte neben Schutzmaßnahmen auch eine verstärkte Dokumentation.

Landrat Marc-André Burgdorf, bisher als Dezernent des Landkreises zuständig unter anderem für das Feuerwehrwesen, wies in seinem Grußwort auf die Wichtigkeit des Tagesordnungspunktes „Gesundheit der Feuerwehrleute“ hin. Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff ergänzte, dass die Einsatzhygiene einen höheren Stellenwert einnehmen müsse.

Diese Forderung unterstrich auch Claas Schröder vom Geschäftsbereich „Prävention“ der Feuerwehrwehrunfallkasse (FUK) Niedersachsen.

Sie waren sich einig, dass die Sicherheit und der Schutz der Feuerwehreinsatzkräfte einen höheren Stellenwert haben muss: (von links) Regierungsbrandmeister Matthias Röttger, Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff, Referent Claas Schröder von der Feuerwehrunfallkasse, Landrat Marc-André Burgdorf und Dezernent Michael Steffens, der jetzt auch für das Feuerwehrwesen zuständig ist. Foto: Brand

NEUE DREHLEITER AUF DEM HÜMMLING

Feuerwehr in Surwold kann jetzt auch aus 30 Metern Höhe retten

Von Nils Kögler

Surwold. Die Freiwillige Feuerwehr Surwold kann sich über eine neue Drehleiter freuen. Die knapp 500000 Euro teure Neuanschaffung lässt Rettungen aus bis zu 30 Metern Höhe zu.

Durch das Aufstellen eines Feuerwehrbedarfsplans sei die Notwendigkeit einer neuen Drehleiter zutage getreten, erklärte Christoph Hüntelmann, Bürgermeister der Samtgemeinde (SG) Nordhümmling, zu den Hintergründen der Anschaffung. Die zunächst kalkulierten Kosten zwischen 700000 und 800000 Euro hätten „äußerste Zurückhaltung“ in der Verwaltung der SG ausgelöst, berichtete Hüntelmann weiter. Durch eine Ausschreibung sei man jedoch letztlich auf die gebrauchte Drehleiter vom Typ 23/12 gestoßen und habe diese für knapp 500000 Euro erwerben können, freute sich der SG-Bürgermeister. Demnach sei der Kauf „ein echter Glücksgriff“ gewesen.

Fördergelder des Landkreises

Ein Viertel der Anschaffungskosten, rund 125.000 Euro , stammt aus Fördergeldern des Landkreises Emsland. Auch die Freiwillige Feuerwehr Surwold selbst leistete nach Angaben Hüntelmanns einen kleinen Anteil aus Sponsorengeldern. „Es zeugt davon, dass wir alle zusammenstehen“, bekundete er.

„Ein solches Fahrzeug dient auch der Sicherheit unserer eigenen Leute“, begründete Hüntelmann die Anschaffung. „Sie gehen für uns durchs Feuer“, lobte er die Einsatzbereitschaft der Feuerwehrmänner. Deshalb sei man es ihnen schuldig, für ihre Sicherheit zu sorgen.

Die Stationierung der neuen Drehleiter auf der Wache in Surwold erklärte Hüntelmann unter anderem durch das vierstöckige Gebäude der ebenfalls in Surwold gelegenen Jugendeinrichtung der Johannesburg. Die neue Drehleiter ermöglicht nach seinen Angaben Rettungsarbeiten an dem kompakten und voluminösen Baukörper.

Über die Indienststellung der neuen Feuerwehrdrehleiter freuten sich der Bürgermeister der Samtgemeinde Nordhümmling, Christoph Hüntelmann (rechts), und der Ortsbrandmeister der Gemeinde Surwold, Ulrich Cordes. Foto: Nils Kögler

FEIER MIT WERPELOHER KOLLEGEN

Feuerwehr Sögel: Altes Löschfahrzeug wird durch neues ersetzt

von Lambert Brand

Werpeloh. Aus alt mach neu: Beim gemeinsamen Feuerwehrfest der Wehren Sögel und Werpeloh wurde bekanntgegeben, dass das bereits in Auftrag gegebene neue Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20 im kommenden Jahr ausgegliedert wird. Zu den Höhepunkten der Veranstaltung gehörten Ehrungen und Beförderungen.

Die beiden Ortsbrandmeister Frank Tholen (Sögel) und Werner Schmits (Werpeloh) freuten sich, „ein volles Haus“ begrüßen zu können. Schmits hob hervor, dass die gemeinsame Veranstaltung nicht nur als Dank für den ehrenamtlichen Einsatz anzusehen sei, sondern auch den Teamgeist fördere. Tholen wies darauf hin, dass das alte Hilfeleistungslöschfahrzeug der Sögeler Wehr aus dem Jahre 1987 durch ein neues modernen Fahrzeug HLF 20 abgelöst werde. Beide dankten auch den Familien der Feuerwehrleute für ihr Verständnis für die Arbeit ihrer Angehörigen.

Lang gediente Feuerwehrleute wurden anlässlich des Feuerwehrfestes der Wehren Sögel und Werpeloh für ihre Verdienste ausgezeichnet und befördert. Zu den Gratulanten gehörten neben den Vertretern der Kreisfeuerwehr auch die Bürgermeister. Die Ehefrauen der Geehrten freuten sich über einen Blumenstrauß. Foto: Lambert Brand

FÜR 60-JÄHRIGE MITGLIEDSCHAFTEN

Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes gehen nach Spahnharrenstätte

von Lambert Brand

Spahnharrenstätte. Mit dem Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes sind während des Feuerwehrfestes in Spahnharrenstätte Hermann Steenken und Hermann Pülsken ausgezeichnet worden. Beide sind nunmehr 60 Jahre Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr. Alfons Bahlmann und Hermann Meyer nahmen das Ehrenzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes in Silber entgegen.

„Das Feuerwehrfest ist ein Zeichen des Dankes für die Feuerwehrkameraden und deren Partner für die geleistete Arbeit“, sagte Ortsbrandmeister Alfons Bahlmann zu Beginn der Feier in Lüns Hus, nachdem zuvor ein gemeinsamer Gottesdienst stattgefunden hatte. Erster Samtgemeinderat Hans Nowak überreichte der Feuerwehr Spahnharrenstätte zusammen mit dem Feuerwehrsachbearbeiter Ludwig Schmitz eine Dankesurkunde des Innenministeriums für den geleisteten Einsatz beim Moorbrand auf dem Gelände der WTD. Die Gremien der Samtgemeinde Sögel werden sich mit dem einstimmigen Antrag des Gemeindekommandos auf Erstellung eines Feuerwehrbedarfsplanes befassen, teilte Nowak weiter mit. Der Antrag der FF Spahnharrenstätte, Stützpunktfeuerwehr zu werden, sei vom Samtgemeinderat zurückgestellt worden bis entschieden sei, wie es mit dem Munitionsdepot in Lorup weitergehe.

Rat befasst sich mit defektem Tor

„Wir wissen, was wir an der Feuerwehr haben“, sagte Bürgermeister Reinhard Timpker. Nicht nur bei den Einsätzen seien die Kameraden wertvolle Helfer der Gemeinde. Sein Dank gelte auch den älteren Kameraden, die jahrzehntelang in der Feuerwehr ihren Dienst getan hätten. Der Rat werde sich in Kürze mit den defekten Toren an der Fahrzeughalle befassen und eine Lösung beschließen.

Zahlreiche Ehrungen und Beförderungen standen im Mittelpunkt des Feuerwehrfestes in Spahnharrenstätte. Zu den Gratulanten gehörten die Vertreter Samtgemeinde und Gemeinde sowie der Kreis- und Gemeindefeuerwehr. Foto: Lambert Brand

Kreisfeuerwehrverband führt Workshop für Zug- und Gruppenführer durch „Ständige Fortbildung unumgänglich“

Sögel Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr führte der Kreisfeuerwehrverband Aschendorf-Hümmling wieder einen Workshop für die Zug- und Gruppenführer in den freiwilligen Feuerwehr durch. Schwerpunkte waren dieses Mal die Themen“ Wasserrettung, Überdruckbelüftung, Unterstützung bei Großeinsätzen und die Notfalltüröffnung. Verbandsvorsitzender Gerd Köbbe zeigte sich erfreut, dass sich mehr als 30 Führungskräfte bereiterklärt hatten, einen Samstag für die Erweiterung und Auffrischung des Wissen zu opfern. Auch Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff lobte, dass der Kreisfeuerwehrverband neben der üblichen Ausbildung aktuelle Themen beleuchte und auf so große Resonanz stoße. Ständige Fortbildung sei angesichts der steigenden Anforderungen an die Feuerwehrarbeit unumgänglich.

Nach Angaben des Kreisfeuerwehrverbandes wurde der Workshop unter anderem ins Leben gerufen, um „die mittlere Führungsebene“ der Feuerwehr, die im Ernstfall durchaus auch mal die Aufgabe des Einsatzleiters übernehmen muss, über aktuelle Entwicklungen im rechtlichen und technischen Bereich zu informieren.

Beim ersten Thema der Veranstaltung ging es um die Frage, welche Aufgaben kommen auf die Feuerwehren zu, wenn das Alarmstichwort „Person im Wasser“ lautet. Angesichts mehrerer auch tödlicher Wasserunfälle in der letzten Zeit habe dieses Thema eine hohe Aktualität. Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff, der sich als Lehrtaucher mit dem Thema in den letzten Jahren beschäftigte, vermittelte den anwesenden Feuerwehrleuten anhand  einer Scheckliste zahlreichen Tipps und Hinweise für den Ernstfall. Wenn auch die örtliche Feuerwehr nicht selber im Wasser aktiv werden könne, sei es dennoch wichtig, vorbereitende Maßnahmen zu treffen, bis die Feuerwehr- und DLRG-Tauchergruppen unter anderem aus Papenburg eintreffen. Hierzu gehöre, die genau Markierung der Unglückstelle und die Aufnahme von Zeugenaussagen. Auch die Betreuung von Angehörigen und Zeugen sei wichtig. Der stellvertretende Verbandsvorsitzende Hans-Bernd Ahlers (Feuerwehr Dersum) stellte die Möglichkeiten der technischen Ventilation bei Brandeinsätzen vor. Hierbei ging es vornehmlich um die Frage, wie Hochleistungslüfter einsetzt werden können, um betroffene Gebäude rauchfrei zu stellen. Nicht nur der richtige Platzierung der Lüfter, sondern auch die Notwendigkeit, sinnvolle Ausgangsöffnungen zu schaffen und zu sichern seien wichtig, um mögliche Gefahren zu minimieren. „Richtig eingesetzt, sei ein Lüfter eine wertvolle Unterstützung.

EHRENMEDAILLE FÜR GERD CONENS

Feuerwehr zeichnet Rheder Bürgermeister aus

Rhede. Gelungene Überraschung im Rathaus der Gemeinde Rhede: Dem scheidenden Bürgermeister Gerd Conens (parteilos) ist vom Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes Aschendorf Hümmling die Niedersächsische Feuerwehr-Ehrenmedaille überreicht worden. Diese Medaille wurde im Nordkreis erst zum zweiten Mal verliehen.

Medaille. Urkunde und Blumen gab es für Gerd Conens (5. v. l.). Mit ihm freuen sich (v. l.) Hermann-Josef Gerdes, Stefan Schöpper, Andreas Brak, Gerd Köbbe, Jan Mammes, Jens Willerding und Gerd Husmann. Foto: Florian Bethke

Der erste, der sie bekommen hatte, war Lathens Samtgemeindebürgermeister Karl-Heinz Weber (CDU, wir berichteten), dessen Dienstzeit als hauptamtlicher Verwaltungschef wie die von Conens mit Ablauf des 31. Oktober endet. Der Niedersächsische Landesfeuerwehrverband hat nach Angaben des Kreisfeuerwehrverbandes die Ehrenmedaille für zivile Personen, die nicht aktiv der Feuerwehr angehören und sich besonders um das Brandschutzwesen auf Stadt-, Gemeinde-, Landkreis-, Bezirks- oder Landesebene in Niedersachsen verdient gemacht haben, aufgelegt.

Gerd Köbbe, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Aschendorf-Hümmling, hob während der Verleihung hervor, dass sich Conens während seiner 14-jährigen Amtszeit als Bürgermeister mit großem Engagement und Weitsicht für das Feuerwehrwesen eingesetzt habe. So wurde während dieser Zeit beschlossen, den kompletten Fuhrpark der Feuerwehr Rhede zu erneuern. Auch die Entscheidung für den notwendigen Neubau des Feuerwehrhauses sei durch die Unterstützung Conens’ ermöglicht worden. Der Bürgermeister pflege ein enges Verhältnis zu den Feuerwehren und suche den regelmäßigen Austausch.

ORTSWEHREN FEIERN KAMERADSCHAFTSFEST

Papenburger Feuerwehr für Moorbrand-Einsatz ausgezeichnet

von Hermann-Josef Döbber

Papenburg. Die drei Ortsfeuerwehren der Stadt Papenburg haben gemeinsam am Samstagabend ihr Kameradschaftsfest gefeiert. Die Neuauflage bei bester Stimmung im Saal des Hotels Hilling am Obenende begann mit der Ehrung von vier und die Beförderung von 19 Mitgliedern. 

Ortsbrandmeister Georg Kruth von der gastgebenden Ortsfeuerwehr Untenende konnte außer den Feuerwehrmännern und -frauen auch zahlreiche Gäste begrüßen. Darunter waren Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff, der stellvertretende Abschnittsleiter EL-Nord Hans-Bernd Ahlers sowie Papenburgs stellvertretenden Bürgermeister Heiner Butke (CDU). Dieser lobte die ständige Einsatzbereitschaft und dankte auch den Partnern der Feuerwehrleute: "Deren Bereitschaft, die Feuerwehrarbeit zu unterstützen, ist alles andere als selbstverständlich." 


Butke bekräftigte die Entscheidung der politischen Gremien, den Mitgliedern der Feuerwehr Vorrang bei der Vergabe von Bauplätzen zu gewähren. Dem sichtlich überraschten Stadtkommando überreichte der stellvertretende Bürgermeister eine vom niedersächsischen Minister Boris Pistorius (SPD) unterzeichnete Urkunde als Dankeschön "für den außergewöhnlichen Einsatz bei der Bekämpfung des Moorbrandes auf der Wehrtechnischen Dienststelle 91 im Herbst 2018",wie es auf dem Schriftstück steht.


Zusammenhalt gewachsen


Stadtbrandmeister Josef Pieper bezeichnete das Fest als inzwischen festen Bestandteil im Veranstaltungskalender der Wehr. "Und das freut mich sehr", so der Aschendorfer. Der Zusammenhalt der Wehren sei auch 2019 weiter gewachsen. "Das kann man an den 216 Einsätzen sehen, die wir gemeinsam bewältigt haben", sagte Pieper. 

Vor allem habe man den Zusammenhalt in den herausfordernden Momenten, von denen es auch in diesem Jahre wieder einige gegeben habe, bemerkt. Als Beispiele nannte er die Großbrände auf dem Gelände des Unternehmens Holzrecycling Papenburg im Nordhafen, in der Poststraße und im sogenannten Schepersturm, wie auch bei der Großübung aller Feuerwehren bei der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Aschendorf.

Neben zahlreichen Beförderungen wurden die Jubilare geehrt (vorne von links): Alfred Meyer mit Ehefrau Helena, Cord-Eike Seevers mit Ehefrau Eva-Maria, Peter Kruse mit Ehefrau Monika sowie Ingo Vosse mit Ehefrau Petra durch Holger Dyckhoff und Hans-Bernd Ahlers. Foto: Hermann-Josef Döbber

DELEGIERTENVERSAMMLUNG IN SÖGEL

Feuerwehr im nördlichen Emsland mit Brandschutznovelle zufrieden

Sögel. Der Kreisfeuerwehrverband Aschendorf-Hümmling ist nach Mitteilung des Verbandsvorsitzenden Gerd Köbbe mit dem Ergebnis der Novelle des Brandschutzgesetzes zufrieden, besonders im Hinblick auf die ergänzende Absicherung der Feuerwehrkameraden durch den neu aufgelegten Fond der Feuerwehrunfallkasse.

Besonders im Vordergrund stand bei den Gastrednern der Delegiertenversammlung in Sögel der Moorbrand und das novellierte Brandschutzgesetz. Foto: Marina Heller

Wie der aktuelle Entwicklungsstand des novellierten Brandschutzgesetzes aussieht, stellte Regierungsbrandmeister Matthias Röttger auf der Delegiertenversammlung des Verbandes in Sögel vor. Eine Projektgruppe des Landesfeuerwehrverbandes habe sich in den vergangenen Monaten intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und Lösungsvorschläge erarbeitet. 

Neben der Definition der Kernaufgaben von Freiwilligen Feuerwehren ging es hierbei unter anderem um die Feuerwehrbedarfsplanung, Gesundheitsmanagement, Finanzierung und Fördermittel, Stärkung belasteter Regionen sowie der Stärkung des Katastrophenschutzes. „Der Brandschutz ist besonders in den Bereichen Bevölkerungsschutz und Krisenmanagement ein wichtiges Element, das besonderer Unterstützung bedarf“, so Röttger.

Der pflichtete auch Bernd Busemann (CDU), Vizepräsident des niedersächsischen Landtages, bei. „Die Strukturkommission für Feuerwehren hat einen 145-seitigen Strukturbericht erstellt, in dem es um den Brandschutz, Nachwuchs, Digitalisierung und das Image der Feuerwehren geht“, berichtete Busemann. Er sprach der Arbeit der Feuerwehren seine „allerhöchste Wertschätzung“ aus.

Mit Blick auf den Moorbrand bemängelte er die fehlende Kommunikation der Bundeswehr mit den Feuerwehren des Emslandes. „Die umliegenden Feuerwehren haben meiner Meinung nach einen Anspruch auf Auskünfte“, so Busemann. Sein Vorschlag sei die Anschaffung von Geräten für den gemeinsamen Gebrauch.

Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff teilte mit, dass es „künftig wichtig ist, technische Missstände zu beheben, die Feuerwehren um die Wehrtechnische Dienststelle in Meppen zu stärken und Synergien zu schaffen.“

Sögels Samtgemeindebürgermeister Günter Wigbers (CDU) bedankte sich für die geleistete Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren während des Moorbrandes. „Unsere Freiwilligen Feuerwehren haben in diesen Wochen viel Arbeit und Verantwortung getragen“, so Wigbers.

"IMMER MEHR ALS SEINE PFLICHTEN ERFÜLLT"

Kreisfeuerwehrverband verabschiedet Vorstands-Urgestein

Sögel. Nach 37-jähriger Vorstandsarbeit hat der Kreisfeuerwehrverband Aschendorf-Hümmling den Geschäftsführer und Pressewart Lambert Brand verabschiedet.

Regierungsbrandmeister Matthias Röttger (links) und der Verbandsvorsitzende Gerd Köbbe (rechts) überreichten Lambert Brand (Mitte) das Deutsche Feuerwehr Ehrenkreuz in Gold für seine 37-jährige Vorstandstätigkeit. Foto: Marina Heller

„Lambert Brand hat sich seit Jahren intensiv für die Interessen des Kreisfeuerwehrverbandes eingesetzt und dabei immer mehr als seine Pflichten erfüllt“, dankte Regierungsbrandmeister Matthias Röttger. In seiner Funktion als Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Emsland habe Brand besonders im vergangenen Jahr während des Moorbrandes wertvollen Einsatz geleistet und erarbeitete darüber hinaus mit Masterstudierenden der Hochschule Osnabrück ein Konzept zur Nachwuchsgewinnung und Kommunikation für Feuerwehren. Als Anerkennung für seine langjährigen Dienste überreichte Röttger ihm das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold.

Zum Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes Aschendorf-Hümmling gehören neben den Stadt- und Gemeindebrandmeistern Beisitzer Martin Pülsken (v.l.), Beisitzer Hermann Hackmann, Geschäftsführer Jan Mammes, Verbandsvorsitzender Gerd Köbbe, Schriftführer Achim Will und der stellvertretende Vorsitzende Hans-Bernd Ahlers. Auf unserem Foto mit dem ausscheidenden Mitglied Lambert Brand. Es fehlt Pressewart Jens Sievers. Foto: Marina Heller

Die freigewordenen Vorstandsposten standen auf der Delegiertenversammlung zur Wahl. Zum neuen Geschäftsführer wählten die Mitglieder Jan Mammes, der bereits als Schriftführer im Vorstand tätig war. Das Amt des Schriftführers übernimmt künftig Achim Will und die Funktion des Pressewartes hat nun Jens Sievers inne.

Verbandsvorsitzender Gerd Köbbe blickte auf das vergangene Jahr zurück. Nach seinen Angaben besteht der Kreisfeuerwehrverband derzeit aus mehr als 1400 Mitgliedern, die in den Orts- und Werkfeuerwehren sowie den drei Jugendfeuerwehren, den Altersabteilungen der jeweiligen Ortsfeuerwehren und der Feuerwehrkapelle Ahlen tätig sind.

Landwirte helfen bei Flächenbränden


Das aktuelle Einsatzaufkommen in diesem Jahr, insbesondere auch die Anzahl der Wald- und Flächenbrände, halte sich im Vergleich zu 2018 in Grenzen. Durch frühzeitige und umfangreiche Alarmierung seien die Feuerwehren bei vielen Einsätzen schnell Herr der Lage geworden. Der gefährliche und ausgedehnte Moorbrand in Esterwegen Anfang Mai konnte innerhalb von zwölf Stunden erfolgreich bekämpft werden. Starke Unterstützung habe man bei den Flächenbränden durch die Landwirtschaft erfahren.

Kritik am Zustand der KAT-Fahrzeuge


Kritisch ist Köbbe zufolge  der Zustand der sogenannten KAT-Fahrzeuge des Bundes, die entweder schon ausgefallen oder aus Altersgründen bald abgängig seien. Die Ersatzbeschaffungen durch den Bund ließen leider auf sich warten. „Aus dem aktuellen Einsatzgeschehen wissen wir, wie wichtig die Reinigung kontaminierter Einsatzkleidung ist“, so Köbbe. Bei mehreren Einsätzen habe die Kleidung ausgetauscht werden müssen. In einem Fall mussten die Fahrzeuge durch Fachfirmen grundgereinigt werden, da sie mit Schadstoffen behaftet waren. Nahezu emslandweit ist mittlerweile die digitale Alarmierung eingeführt. Während die Übermittlung von Meldungen in der Regel funktioniere, sei die Hardware jedoch fehleranfällig.

Ausrüstung der Gruppen für den CBRN-Einsatz fehlt


Kritisch ist aus Köbbes Sicht der Sachstand bei der Einführung und Ausrüstung der Gruppen für den CBRN-Einsatz (Abwehr chemischer, biologischer, radioaktiver und nuklearer Gefahren). „Die CBRN-Gruppen sind nicht einsatzbereit, obwohl seitens der Feuerwehren Personal zur Verfügung steht“, kritisierte Köbbe. Man erwarte hier mehr Kooperation und Einhaltung der Vereinbarungen bezüglich Ausrüstung und Ausbildung von den Fachbereichen des Landkreis Emsland. Zuversichtlich sei man, dass der neue Landrat Marc-André Burgdorf die Arbeit der Feuerwehren weiterhin unterstütze.

 

Ehrungen bei der Feuerwehr

Gemeindebrandmeister Kuhlmann in Lathen verabschiedet

Lathen. Nach mehr als 45-jähriger Dienstzeit, davon 26 Jahre in leitender Funktion, ist der bisherige Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde (SG) Lathen, Heinz Kuhlmann, verabschiedet worden. Sein Nachfolger ist Thomas Haake.

Kuhlmann habe in den 13 Jahren als Gemeindebrandmeister für die Ortsfeuerwehren Lathen und Sustrum viel bewirken können, betonte SG-Bürgermeister Karl-Heinz Weber. Nicht nur die Feuerwehrhäuser seien in einem sehr guten Zustand, auch der Fahrzeug- und Gerätepark sei modern und zeitgemäß aufgestellt. Auch der Personalbestand beider Wehren sei erfreulich gut. Der „Drang zur Feuerwehr“ sei nach wie vor gegeben, so dass man kaum nachkomme mit der Beschaffung von Spinten. Unter Kuhlmanns Führung sei die gute Zusammenarbeit der beiden Wehren weiter verbessert worden, so Weber. Für die Vorbereitung auf Extremeinsätze sei eine funktionierende Führungshierarchie notwendig, die in der SG vorhanden sei. Weber wies darauf hin, dass im September 2006 das Transrapid-Unglück der erste Großeinsatz nach Kuhlmanns Amtsantritt gewesen sei.

Nach 45-jähriger Mitgliedschaft in der aktiven Feuerwehr und 26-jähriger Führungstätigkeit wurde Heinz Kuhlmann (3.v.r.) von der SG-Bürgermeister Karl-Heinz Weber (2.v.r.), der Samtgemeindeverwaltung und den Vertretern der Feuerwehr verabschiedet. Sein Nachfolger ist Thomas Haake (3.v.l.) . Fotos: Lambert Brand

Auszeichnung der Feuerwehr

Ehrenmedaille für Lathener Samtgemeindebürgermeister

Lathen. Völlig überrascht und sichtlich gerührt war der Lathener Samtgemeindebürgermeister Karl-Heinz Weber, als ihm vom Vorstand des Kreisfeuerwehrverbands die Niedersächsische Feuerwehr-Ehrenmedaille überreicht wurde. Diese Medaille wurde im Nordkreis erstmalig verliehen.

Der Niedersächsische Landesfeuerwehrverband hat nach Angaben des Kreisfeuerwehrverbands die Ehrenmedaille für zivile Personen, die nicht aktiv der Feuerwehr angehören und sich besonders um das Brandschutzwesen auf Stadt-, Gemeinde-, Landkreis-, Bezirk- oder Landesebene in Niedersachsen verdient gemacht haben, aufgelegt. 

Mit der Niedersächsischen Feuerwehr-Ehrenmedaille zeichnete der Kreisfeuerwehrverband den Lathener Samtgemeindebürgermeister Karl-Heinz Weber (3. von links) aus: (von links) Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff, Schriftführer Jan Mammes, Verbandsvorsitzender Gerd Köbbe, Geschäftsführer Lambert Brand, stellvertretender Verbandsvorsitzender Hans-Bernd Ahlers und Gemeindebrandmeister Thomas Haake. Foto: Florian Bethke.

Tag der offenen Tür 2019 Sögel

Nachruf

Neues Haus für Rheder Feuerwehr

Mittelfristige Pläne vorgestellt

Rhede Die Freiwillige Feuerwehr in Rhede soll mittelfristig ein neues Feuerwehrhaus erhalten. Das teilte Bürgermeister Gerd Conens auf der Generalversammlung der Wehr mit.

Ein Empfehlungsschreiben der Feuerwehrführung zum Neubau habe die Gemeinde erreicht, und der Verwaltungsausschuss habe sich mittelfristig für einen Neubau ausgesprochen, berichtete Conens. Er teilte mit, dass er in seiner 14-jährigen Amtszeit rund 830 000 Euro in den Fuhrpark der Feuerwehr investiert worden seien.

Im abgelaufenen Jahr ist die Feuerwehr zu 41 Einsätzen ausgerückt, wie Gemeindebrandmeister Stefan Schöpper mitteilte. Erstmals gab es wieder mehr Brand- als Hilfeleistungseinsätze in der Einheitsgemeinde. 778 Einsatzstunden fielen zur Bewältigung dieser Einsätze an. Für Dienstabende und Veranstaltungen wurden 2531 Stunden geleistet. Die Feuerwehr verfügt über 67 aktive Feuerwehrkameraden. Um den Anforderungen gerecht zu werden, besuchten 16 Kameraden acht weiterführende Lehrgänge. Nach erfolgreichem Besuch konnte Schöpper Beförderungen vornehmen. Vom Feuerwehrmann-Anwärter zum Feuerwehrmann wurden Gerrit Geiger, Niklas Kassens und Lars Schütte, vom Feuerwehrmann zum Oberfeuerwehrmann Dennis Läken und Stefan Margraf. Vom Oberfeuerwehrmann zum Hauptfeuerwehrmann wurden Oliver Niesmann und Dirk Stevens sowie vom Hauptfeuerwehrmann zum Löschmeister Jens Niesmann und Hermann Rüther befördert. Die Beförderung von Gemeinebrandmeister Schöpper vom Brandmeister zum Oberbrandmeister nahm Brandabschnittsleiter Gerd Köbbe aus Werlte vor. Für 25-jährige Mitgliedschaft ehrte Köbbe Clemens Dickebohm, Gerd Dickebohm, Udo Kalkofen, Hermann-Josef Osewold und Stefan Thieke. Köbbe berichtete zudem über aktuelle Entwicklungen im Landkreis. Die Umsetzung des sogenannten CBRN-Konzeptes und Einführung der neuen Unfallverhütungsvorschriften für die freiwilligen Feuerwehren seien die Herausforderungen für die nächste Zeit. pm

Beförderungen nahmen Stefan Schöpper (links) und Gerd Köbbe (3. von rechts) vor. Zu Gast war auch Bürgermeister Gerd Conens (rechts). Foto: Feuerwehr Rhede

Neues Fahrzeug für Feuerwehr Dörpen

Einsatzleitwagen wird nach 18 Jahren ausgetauscht / 94 Einsätze im vergangenen Jahr

Dörpen Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Dörpen dürfen in diesem Jahr mit einem Ersatz für ihren knapp 18 Jahre alten Einsatzleitwagen rechnen. Das verkündete Ortsbrandmeister Wilfried Ahlers auf der Mitgliederversammlung.

Ahlers zufolge rückte die Feuerwehr im vergangenen Jahr zu 94 Einsätzen aus. Darunter seien 27 Löscheinsätze, 41 technische Hilfeleistungen und 15 Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen gewesen. Elfmal waren die Feuerwehrleute bei Brandsicherheitswachen gefragt. Außerdem standen zwei Übungen auf dem Programm. Zu den knapp 3000 Einsatzstunden addierten sich Ahlers zufolge annähernd 1800 Übungsstunden, die im Rahmen von 44 Dienstabenden absolviert worden seien. Zahlreiche Kameraden haben nach den Worten des Ortsbrandmeisters weiterführende Lehrgänge besucht. Er sei seinen Kameraden und auch den Mitgliedern der Alters- und Ehrenabteilung dankbar für den guten Zusammenhalt in der Feuerwehr. Die Samtgemeinde (SG) und die Gemeinde Dörpen hätten die Feuerwehr stets nach Kräften unterstützt.

Einige Veränderungen ergaben sich bei den Neuwahlen zum Ortskommando. Unser Foto zeigt die neuen und bisherigen Mitglieder des Ortskommandos sowie die neu aufgenommenen und beförderten Kameraden. Foto: Samtgemeinde Dörpen/Feuerwehr

Tag der offenen Tür in Surwold

„Arbeitsreiches Jahr“ mit 102 Einsätzen

Sögeler Feuerwehr freut sich über starke Jugendabteilung / Neues Löschfahrzeug?

Sögel Hinter der Freiwilligen Feuerwehr Sögel liegt ein „arbeitsreiches Jahr“. Ortsbrandmeister Frank Tholen berichtete auf der Mitgliederversammlung von 102 Einsätzen in 2018. Der Personalbestand befindet sich nach seinen Worten mit 99 Feuerleuten auch dank der starken Jugendfeuerwehr auf einem hohen Niveau. Einer Mitteilung der Wehr zufolge verfügt die Sögeler Feuerwehr aktuell über 57 Männer und zwei Frauen in der Einsatzabteilung mit einem Durchschnittsalter von 34 Jahren. Zur Alters- und Ehrenabteilung gehören 15 Mitglieder. In der Jugendfeuerwehr (JF) sind 25 Jugendliche aktiv, sodass man keine Nachwuchssorgen habe, so der Ortsbrandmeister. Neben regelmäßigen Übungen führe man gemeinsame Dienstabende mit den Feuerwehren Werpeloh und Berßen durch, um die Zusammenarbeit bei Einsätzen zu fördern. Großen Wert lege die Feuerwehr nach Angaben von Tholen auf die Brandschutzerziehung der Schul- und Kindergartenkinder, die regelmäßig zu Gast im Feuerwehrhaus seien. Auch die Brandschutzunterweisung und das Training mit Kleinlöschgeräten für Mitarbeiter von Institutionen und Firmen nehme einen breiten Raum ein.In seinem Bericht über den Einsatz- und Übungsdienst wies der stellvertretende Ortsbrandmeister Markus Heller auf die weiterhin hohe Einsatzzahl im vergangenen Jahr hin. Die Wehr sei insgesamt 102-mal ausgerückt. Dabei bildeten die Hilfeleistungen einen Schwerpunkt. Im Sommer habe man mehrere Flächenbrände bekämpfen müssen. Die Zahl der Fehlalarme lag bei 23. Erfreulicherweise habe sich in diesem Zusammenhang die Situation beim Schlachthof Weidemark entspannt.

Gruppenbild vor dem Einsatzfahrzeug: Das Foto zeigt die geehrten und beförderten Feuerwehrleute zusammen mit der Feuerwehrführung sowie Gästen. Foto: Ludger Rötepohl

Untenender Feuerwehr zu 160 Einsätzen gerufen

Rückblick auf das vergangene Jahr / Jugendgruppe wächst

Von Hermann-Josef Döbber
 
Papenburg Ein Jahr mit 160 Einsätzen haben die Kameraden der Ortswehr Papenburg-Untenende 2018 absolviert. Dies teilte Ortsbrandmeister Georg Kruth auf der Versammlung im Feuerwehrhaus am Burenweg mit.

Kruth sprach den Kameradinnen und Kameraden seinen Dank aus. Darin schloss er ausdrücklich deren Partnerinnen und Partner mit ein. „Ihr habt Übungsdienste versehen und an Weiterbildungen teilgenommen und habt durch motivierte Ausbilder eure Kenntnisse im Umgang mit Fahrzeugen und Gerätschaften erweitert“, so der Ortsbrandmeister.

Zu den erfolgreichen Teilnehmern an Lehrgängen gehörten die zu Feuerwehrmännern ernannten Kameraden Jan Kramer und Alexander Pusch und der zum Oberfeuerwehrmann beförderte Axel Neumann. Sie hatten den Lehrgang zum Truppmann Teil eins absolviert und nahmen während der Zusammenkunft Ehrenurkunden und Schulterstücke entgegen.

Breite Unterstützung erfahre die Wehr nach Angaben des Ortsbrandmeisters durch die Stadt, allen voran Bürgermeister Jan Peter Bechtluft, durch den Feuerwehrausschuss mit dem Vorsitzenden Frank Brelage, Stadtbrandmeister Josef Pieper sowie Matthias Heyen und Manfred Hermes vom Fachdienst Ordnung. „Sie haben stets ein offenes Ohr, wenn wir mit unseren Anliegen vorstellig werden.“

Kruth erinnerte auch an Neuwahlen des Ortsbrandmeisters und dessen Stellvertreters im Oktober. Die mussten stattfinden, da der Dreijahresrhythmus erreicht war, hieß es weiter. „Somit haben wir seit Januar ein teilweise erneuertes Ortskommando mit den alten Ortsbrandmeistern.“

Gastgeber und Gäste: Das Foto zeigt (von links) Georg Kruth, Josef Pieper, Torsten Meyer, Manfred Hermes, Heiner Butke, Frank Brelage und Hermann Wessels. Foto: Döbber

Obenender Feuerwehr zu 66 Einsätzen gerufen

Kameraden unter neuer Führung / Bisheriger Ortsbrandmeister verabschiedet sich in die Altersabteilung

Papenburg Zu 66 Einsätzen ist die Ortsfeuerwehr vom Papenburger Obenende im vergangenen Jahr gerufen worden. Insgesamt wurden 6170 Einsatzstunden geleistet.

Auf der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr ließ der stellvertretende Ortsbrandmeister Thorsten Bröring das vergangene Einsatzjahr Revue passieren. Unter den 66 Einsätzen waren nach seinen Worten 26 Brandeinsätze und 28 technische Hilfeleistungen. Der bei der Ortsfeuerwehr stationierte Fachdienst Wasserrettung, bestehend aus Feuerwehrtauchern und Bootsbesatzung, rückte Bröring zufolge zu sechs Einsätzen aus.

55 aktive Mitglieder

Wie es in der Mitteilung der Kameraden vom Obenende weiter heißt, zählt die Ortsfeuerwehr derzeit 55 aktive Mitglieder, darunter vier Frauen. Der Altersdurchschnitt aller Aktiven lag laut Wehr zum Jahresende bei 39,1 Jahren. Zu den 6170 Einsatzstunden kamen 1488 Stunden im Rahmen des Ausbildungs- und Übungsdienstes hinzu.

Zu den Protagonisten der Jahreshauptversammlung der Obenender Ortsfeuerwehr gehörten (von links) Thorsten Bröring, Josef Pieper, Jan Peter Bechtluft, Frank Brelage, Susanne Lange, Jörg Tiaden, Udo Gerdes, Udo Pooth und Holger Dyckhoff. Foto: Feuerwehr Obenende

Esterweger Wehr erlebt „bombigen Sommer“

Viele Einsätze für Kameraden in langer Hitzephase 2018 / SG-Bürgermeister sagt hohe Investitionen zu

Beim Winterfest der Freiwilligen Feuerwehr Esterwegen hat das Ortskommando von 65 Einsätzen und 4000 abgeleisteten Stunden berichtet. Außerdem freuen sich die Kameraden über Zuwachs.

Esterwegen In einem kurzen Rückblick fasste Uli Brake die Einsätze und Aktivitäten des vergangenen Jahres zusammen. Neben der geleisteten Arbeit berichtete er von neuen Mitgliedern: „Zahlreiche Neuaufnahmen sprechen von einem regelrechten Boom bei der Feuerwehr, darunter ist sogar erstmals eine Frau in die Feuerwehr Esterwegen aufgenommen worden“, sagte Brake. Anschließend bedankte er sich bei den Kameraden und deren Partnerinnen für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr sowie bei der Samtgemeinde (SG) für die gute Zusammenarbeit und die Ausstattung der Wehr.

Abschnittsleiter und Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Gerd Köbbe sprach in seiner Rede von einem „bombigen Sommer“ und meinte damit den lange Hitzephase mit zahlreichen Einsätzen sowie den Moorbrand auf dem WTD-Gelände in Meppen.

Weiter informierte Köbbe über den Sachstand beim CBRN-Konzept, für das er warb. Die Abkürzung steht für chemisch, biologisch, radiologisch und nuklear und löst das ABC-Konzept (atomar, biologisch, chemisch) ab. Er sehe Bedarf für die Feuerwehr Esterwegen, sich dabei einzusetzen. Auch Gemeindebrandmeister Holger Fennen lobte die geleistete Arbeit der Feuerwehr und die gute Zusammenarbeit aller Wehren in der SG Nordhümmling.

Das Ortskommando der Freiwilligen Feuerwehr Esterwegen zeigte sich beim Winterfest mit den Ehrengästen, den Geehrten und den Beförderten. Foto: Feuerwehr Esterwegen

Mehr Einsätze für Heeder Feuerwehr

Im vorigen Jahr 48-mal ausgerückt / Ehrungen für bis zu 60-jährige Mitgliedschaft

Heede 48 Einsätze verzeichnete die Feuerwehr Heede im Jahr 2018, bei denen 1073 Einsatzstunden geleistet wurden, bilanzierte Ortsbrandmeister Reiner Wegmann anlässlich des Feuerwehrfestes. Im Vergleich zum Vorjahr sei die Einsatzzahl erneut gestiegen.

Die Einsätze gliederten sich in 21 Brandeinsätze und 22 Hilfeleistungen. Hinzu kamen noch zwei Fehlalarme aufgrund fehlerhafter Brandmeldeanlagen und drei Brandsicherheitswachen. Das Einsatzgeschehen sei durch die anhaltende Hitzeperiode gekennzeichnet, so Wegmann. Er dankte allen Feuerwehrangehörigen für die geleistete Arbeit. Dem Ortsbrandmeister zufolge leisteten die Kameraden mit den Dienstabenden und sonstigen -veranstaltungen eine Gesamtzahl von 3610 Ehrenamtsstunden.

Beim Heeder Feuerwehrfest wurden mehrere Mitglieder geehrt beziehungsweise befördert. Foto: Feuerwehr/SG Dörpen

Moorbrand, Wasserrohrbruch und mehr

Feuerwehr Surwold bilanziert ereignisreiches Jahr

Surwold. Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter der Freiwilligen Feuerwehr Surwold. Das wurde bei der Einsatzbilanz 2018 während des Winterfestes deutlich.

Auf dem Programm standen zudem vier Beförderungen, die auf der Grundlage der erfolgreichen Teilnahme an Lehrgängen und Erfüllung der Mindestdienstzeit beschlossen worden waren. Manfred Lammers, stellvertretender Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde (SG) Nordhümmling, nahm die Beförderung von Andreas Stern zum Löschmeister vor. Sven Brömmelhaup wurde vom Oberfeuerwehrmann zum Hauptfeuerwehrmann und Florian Stern vom Feuerwehrmann zum Oberfeuerwehrmann befördert. Michelle Jansen wurde zur Feuerwehrfrau befördert. Die Urkunden überreichte Ortsbrandmeister Ulrich Kordes.

SG-Bürgermeister Christoph Hüntelmann (parteilos) rief die Einsätze und Aktivitäten 2018 in Erinnerung. Die Feuerwehr Surwold wurde zu 48 Einsätzen (21 Brandeinsätze, 26 Hilfeleistungen, ein Fehlalarm) gerufen. Zu den größten technischen Hilfeleistungen der vergangenen Jahren zählte der mehrtägige Einsatz an der Grund- und Oberschule, deren Keller aufgrund eines Wasserrohrbruchs massiv unter Wasser gestanden hatte.

Die Beförderten mit Vertretern der Samtgemeinde und Gemeinde (v. l.): Andrea Schmidt, Soermed Arlinghaus (stellvertretender Ortsbrandmeister), Ulrich Kordes, Sven Brömmelhaup, Florian Stern, Michelle Jansen, Andreas Stern, Manfred Lammers, Christoph Hüntelmann und Heinz Hüntelmann (Feuerwehr-Sachbearbeiter in der Verwaltung) Foto: Feuerwehr

Auszeichnung in Gold für Gerd Kock

Ehrung bei Feuerwehr Werpeloh

Für seine 40-jährige Tätigkeit in der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Werpeloh ist Löschmeister Gerd Kock mit dem goldenen Feuerwehrehrenzeichen des Landes Niedersachsen ausgezeichnet worden. Während der Mitgliederversammlung blickten die Kameraden auf das 70-jährige Bestehen ihrer Feuerwehr 2018 zurück.

Werpeloh Das Jubiläum sei unter großer Beteiligung der Bevölkerung gefeiert worden, sagte Ortsbrandmeister Werner Schmits. Die Feuerwehr habe es genutzt, um im Rahmen einer groß angelegten Gefahrgutübung der Bevölkerung zu zeigen, über welche Einsatzmöglichkeit die Feuerwehren aktuell verfügen. Außer der Werpeloher hätten sich auch die Feuerwehren Sögel, Börger und Papenburg beteiligt.

Landkreisweit im Aufbau befindlich seien derzeit die neuen CBRN-Gruppen für die Gefahrenabwehr bei chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Gefahren, berichtete Schmits. Eine sogenannte Dekon(Dekontamination)-Gruppe im Nordabschnitt werde voraussichtlich unter Leitung von Jens Hüntelmann aufgestellt. Sögels stellvertretender Gemeindebrandmeister Frank Tholen und Ortsbrandmeister Werner Schmits bedankten sich bei den Kameraden, die sich zur Unterstützung bereit erklärt hatten. Man wünsche sich, dass sich noch weitere Feuerwehrleute für die Bewältigung dieser neuen Aufgabe melden.

Geehrte, Beförderte, Führungskräfte und Gratulanten (v. l.): Frank Tholen, Lambert Brand, Klaus-Dieter Schmits, Werner Schmits, Gerd Kock, Lisa Nieters, Julian Gail, Lena Lübbers, Thomas Eilers und Sven Münster. Foto: Feuerwehr Werpeloh

KAMERADEN GEEHRT

Trio hält Loruper Feuerwehr seit 50 Jahren die Treue

pm/gs Lorup. Gleich drei Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Lorup sind beim Feuerwehrfest für 50-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet worden. Geehrt wurden Gerhard Korte, Ulrich Schulte-Kerssens und Wilhelm Schwarte. Wie Ortsbrandmeister Heinz Wilmes berichtete, rückte die Loruper Feuerwehr im vergangenen Jahr 27-mal aus. Außergewöhnlich sei es gewesen, dass sie anders als viele andere Feuerwehren im nördlichen Emsland wegen des trockenen und heißen Sommers 2018 keinen Einsatz zu verbuchen hatte. Dennoch gab es einen Dank an die Landwirte und Lohnunternehmen, die ihre Fässer mit Wasser aufgefüllt hatten, um so für den Notfall schnell mit eingreifen zu können.

MANFRED LAMMERS JETZT OBERBRANDMEISTER

Hilkenbrooker Ortsbrandmeister befördert

mls Hilkenbrook. Eine für ihre Verhältnisse hohe Einsatzzahl hat die Freiwillige Feuerwehr Hilkenbrook für 2018 auf ihrem Winterfest bilanziert. Ortbrandmeister Manfred Lammers wurde zum Oberbrandmeister befördert. Der Nordhümmlinger Samtgemeindebürgermeister Christoph Hüntelmann (parteilos) verlas die entsprechende Urkunde vor. Lammers war 1986 als Anwärter in die Feuerwehr eingetreten und wurde nach erfolgreich absolvierten Lehrgängen im Jahr 2016 vom ersten Hauptlöschmeister zum Brandmeister befördert. Nach dem Rücktritt von Helmut Blömer war er im Herbst 2012 zum Ortsbrandmeister ernannt worden. Vier Jahre später folgte dann die Ernennung zum stellvertretenden Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Nordhümmling.

HANS DICKMANN JETZT EHRENBRANDMEISTER

Feuerwehr-Urgesteine in Lathen geehrt

von Lambert Brand

br Lathen. Höhepunkt der das Feuerwehrfestes der Wehren in der Samtgemeinde Lathen ist die Ernennung des früheren Ortsbrandmeisters Hans Dickmann zum Ehrenbrandmeister gewesen. Dickmann war vom Samtgemeinderat einstimmig zum Ehrenbrandmeister ernannt worden. Samtgemeindebürgermeister Karl-Heinz Weber überreichte Dickmann die Ernennungsurkunde und wies auf die langjährige Führungsarbeit des Geehrten hin, der mittlerweile 42 Jahre der Feuerwehr angehört.

Der stellvertretende Gemeindebrandmeister und Lathener Ortsbrandmeister Haake und Ortsbrandmeister Bernward Frye (Sustrum) überraschten SG-Bürgermeister Weber nicht nur mit einer Feuerwehr-Jacke, sondern ernannten ihn auch zum Ehrenmitglied der Feuerwehren Lathen und Sustrum. Weber habe bereits ab 1973 beim Landkreis im Rahmen seiner Tätigkeit im Katastrophenschutz die Feuerwehren gefördert. Auch nach dem Wechsel zur Samtgemeinden Lathen und der Übernahme der Ämter als SG-Direktor beziehungsweise SG-Bürgermeister habe er sich stets für die Belange der beiden Ortswehren eingesetzt. Mit etwas Wehmut schaue er auf er auf die lange Zeit der guten Zusammenarbeit mit den Wehren zurück, die mit der Abgabe seines Amtes enden werde, betonte Weber in seinen Dankesworten.

Feuerwehr Dersum rückt im vergangenen Jahr zu 53 Einsätzen aus

Ehrenamtler berichten bei Kameradschaftsabend von besonderen Fällen

Dersum Die Feuerwehr Dersum ist 2018 zu insgesamt 53 Einsätzen ausgerückt. Bei ihrem Kameradschaftsabend in Dersum berichteten sie, welche davon besonders wichtig waren. Zusätzlich sind Mitglieder für jahrzehntelange Mitgliedschaft geehrt worden.

Wie die Feuerwehr Dersum und die Samtgemeinde (SG) Dörpen gemeinsam mitteilten, sind die 46 aktiven Einsatzkräfte im vergangenen Jahr zu insgesamt 53 Einsätzen ausgerückt, so Ortsbrandmeister Gerd Gruber. Die Wehr sei zu ausgelösten Brandmeldeanlagen und kleineren technischen Hilfeleistungen gerufen worden, aber – aufgrund des trockenen Sommers – auch zu mehreren Flächenbränden. Als besonders wichtige Einsätze nannte Gruber die Explosion bei einer Biogasanlage in Hasselbrock, Wirtschaftsgebäudebrände, Verkehrsunfälle sowie den Moorbrand in Meppen. Dabei seien insgesamt knapp 4000 Arbeitsstunden mit den 23 Dienstabenden ehrenamtlich geleistet worden.

Zum Kameradschaftsabend der Feuerwehr Dersum kamen die Geehrten und die Ehrenden sowie Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes und der örtlichen Politik. Foto: SG Dörpen/Feuerwehr

„Wo Menschen arbeiten, passieren Unfälle"

Sicherheitsbeauftragte trafen sich

MEPPEN Die Sicherheitsbeauftragten der Feuerwehren des Landkreises Emsland haben sich im Feuerwehrhaus Meppen zur Informationsveranstaltung getroffen. Die beiden Fachberater Sicherheit Ralf Sievers und Günter Maue freuten sich, 59 Teilnehmer begrüßen zu können. Auch Marc-André Burgdorf (Landkreis Emsland), Holger Dyckhoff (Kreisbrandmeister) und alle drei Abschnittsleiter ließen es sich nicht nehmen, der Veranstaltung beizuwohnen. Burgdorf dankte den Sicherheitsbeauftragten für ihre nicht immer ganz einfache Tätigkeit in den Feuerwehren. Gerade die Sicherheit steht bei den ehrenamtlichen Helfern ganz oben. Daher ist es wichtig, dass dieser Personenkreis immer am Puls der Zeit bleibt. Der Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff freute sich, dass sich die Vernetzung der Sicherheitsbeauftragten im Emsland etabliert hat. „Wo Menschen arbeiten, passieren Unfälle“, sagte er. Hier sei es wichtig, genau hinzuschauen und gegebenenfalls aus den Fehlern zu lernen. Der Kreisausbildungsleiter Hans-Jürgen Krüger berichtete über die Einbindung der Sicherheitsaspekte in die laufende Ausbildung. So konnte er in den letzten 15 Jahren keine schweren Unfälle bei den Ausbildungen verzeichnen.

7220 Dienststunden geleistet

Feuerwehr Aschendorf zu 71 Einsätzen ausgerückt

Aschendorf. Insgesamt 7220 Dienststunden und 71 Einsätze haben die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Aschendorf im Jahr 2018 geleistet. Das gaben Ortsbrandmeister Mirco Krange und sein Stellvertreter Thorsten Bögemann laut Mitteilung der Feuerwehr auf der Generalversammlung bekannt.Nach Angaben von Krange und Bögemann rückten die Aschendorfer zu 33 Brandeinsätzen aus. Darunter fielen, so Krange, vier Großbrände. Darüber hinaus war die Wehr aus Aschendorf bei 38 Hilfeleistungen im Einsatz. Dazu zählten unter anderem Verkehrsunfälle, Menschenrettungen und Bergungen, Sturmschäden, Tauchereinsätze und Tierrettungen. Außerdem wurden 80 Brandsicherheitswachen bei Veranstaltungen, sowie die Brandschutzerziehung an den örtlichen Schulen, Kindergärten und sonstigen Einrichtungen durchgeführt. Die 49 Dienstabende wurden im Durchschnitt von 24 Feuerwehrmitgliedern besucht. Zurzeit zählt die Wehr in Aschendorf 44 Aktive und acht Alterskameraden.

Frank Röttgers zum neuen Zugführer gewählt

Ein weiterer Tagesordnungspunkt waren die Wahlen zum Ortskommando. Mehrheitlich votierte die Versammlung für Frank Röttgers als neuen Zugführer und Sascha Keuter als Gruppenführer. Als Leiter des Bereiches Atemschutz wurde Christian Dirksen gewählt, der die Nachfolge von Peter Kruse antrat, der dieses Amt zwölf Jahre ausführte. Ortsbrandmeister Krange bedankte sich bei Kruse mit einer Urkunde und einem Präsent. In ihren Ämtern wurden Tanja Hackling (Sicherheitsbeauftragte), Jens Korn (Gerätewart), Ewald della Valle (Schriftführer), Ingo Vosse (Beisitzer) und Thomas Helm (Jugendfeuerwehrwart) bestätigt.

Dörpener seit 60 Jahren in der Freiwilligen Feuerwehr

Ehrung für Wilhelm Funke / Einsatzzahlen 2018 verdoppelt

Von Jens Sievers

DÖRPEN Die Freiwillige Feuerwehr Dörpen hat die Zahl ihrer Einsatzstunden 2018 im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Das teilte Ortsbrandmeister Wilfried Ahlers während des Feuerwehrfestes im Saal Stricker mit. Im Mittelpunkt des Festes stand eine besondere Ehrung. 94 Einsätze verzeichnete die Feuerwehr Dörpen laut Ahlers im Jahr 2018. Dabei seien 2967 Einsatzstunden, doppelt so viele wie 2017, geleistet worden. Zum dritten Mal in Folge seien die Einsatzzahlen gestiegen. Mit insgesamt 44 Dienstabenden hätten die Einsatzkräfte knapp 4755 Stunden geleistet, so Ahlers. Besonders der extrem trockene Sommer und der Moorbrand auf dem Bundeswehrgelände in Meppen seien ursächlich für das hohe Einsatzaufkommen gewesen. Zudem hätten umliegende Feuerwehren immer häufiger den Rüstwagen und die Drehleiter bei speziellen Einsätzen angefordert. Ein herausragendes Ereignis war Ahlers zufolge die Indienststellung des neuen Tanklöschfahrzeugs 4000 im November. Die Anschaffung sei erforderlich geworden, da das knapp 30 Jahre alte Vorgängerfahrzeug nicht mehr den Anforderungen entsprochen habe. Ein besonderer Dank galt der Samtgemeinde Dörpen für die gute Zusammenarbeit und die Abwicklung bei der Neuanschaffung. Auch für das Jahr 2019 ist nach den Worten des Brandmeisters eine Neuanschaffung geplant. Vermutlich im Herbst werde ein neuer und mit modernster Technik ausgestatteter Einsatzleitwagen in Dienst gestellt.

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