Presseartikel 2021

Frank Düthmann und Andreas Stricker befördert

– Feuerwehr Kluse leistet bei 61 Einsätzen Hilfe -

jsie Kluse. Anlässlich des diesjährigen Feuerwehrfestes der Feuerwehr Kluse zog Frank Düthmann Bilanz. Düthmann dankte allen Einsatzkräften für das disziplinierte Verhalten während der anhaltenden Pandemie. So konnte trotz aller Einschränkungen die Einsatzbereitschaft stets aufrecht gehalten werden. Besonderer Dank galt der Samtgemeinde Dörpen für die gute Zusammenarbeit und die finanzielle Unterstützung bei Neuanschaffungen. Im Jahr 2021 konnte somit ein Garagenanbau am Feuerwehrhaus fertiggestellt werden. Diese Garage dient als Unterstellmöglichkeit für den Gefahrgut-Anhänger. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Andreas Stricker verwies auf den Tätigkeitsbericht. Die Wehr sei in den letzten beiden Jahren zu insgesamt 61 Einsätzen mit knapp 700 Stunden gerufen worden. Die Einsätze gliederten sich in 22 Technische Hilfeleistungen und 39 Brandeinsätzen. Eine Gesamtzahl von knapp 2100 Stunden mit den 32 Dienstabenden haben die Mitglieder ehrenamtlich für die Bürger geleistet.

Nach Absolvierung der erforderlichen Dienstzeit und Lehrgänge konnten Rene Schmunkamp, Stefan Tranel und Philip Sonnenberg zum Oberfeuerwehrmännern befördert werden. Gemeindebrandmeister Horst Kloppenburg beförderte Ortsbrandmeister Frank Düthmann zum Oberbrandmeister und den stellvertretenden Ortsbrandmeister Andreas Stricker zum Brandmeister.

Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff überbrachte die Grüße der Kreisfeuerwehr Emsland und dankte allen für den aufopfernden Einsatz in der Ortsfeuerwehr und darüber hinaus, wie bei der Kreisausbildung, Technischen Einsatzleitung und CBRN-Einheit.

v.L. Bürgermeister Hermann Borchers, Philip Sonnenberg, Frank Düthmann, Stefan Tranel, Andreas Stricker, Rene Schmunkamp, Gemeindebrandmeister Horst Kloppenburg und Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff

Bürgermeister Hermann Borchers dankte auch im Namen des Rates und der Verwaltung der Samtgemeinde Dörpen in seinen Grußworten, allen Angehörigen der Wehr für den unermüdlichen Einsatz und sprach seine große Anerkennung aus. Ein weiterer Dank galt der Alters- und Ehrenabteilung den jahrelang aktiven Dienst geleistet haben und nun ihre Erfahrungen an die jungen weitergeben. Weiter hob er die hohe Einsatzbereitschaft der Einsatzkräfte hervor, die jeden Tag ihr bestes zum Wohle der Bevölkerung geben.

Vegetationsbrandausbildung bei der KFB

Am 16.10. gab es einen besonderen Ausbildungsdienst für die Kreisfeuerwehrbereitschaften den Landkreises Emsland. Zu diesem Termin wurde alle drei Bereitschaften zum Feuerwehrhaus Groß Hesepe eingeladen. Der Kreisbereitschaftsführer Mitte Hermann Grüter und der Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff begrüßten die Anwesenden bevor sie an die Ausbilder übergaben. Als Ausbildungsteam konnten Mitglieder der gemeinnützigen Hilfsorgansiation „@fire“ aus Wallenhorst gewonnen werden. Als Thema wurde „Vegationsbrandbekämpfung“ gewählt. Es ging somit um die Bekämpfung von Flächenbränden. Im theoretischen Block am Vormittag ging es um die Entstehung von Bränden und deren richtigen Bekämpfung. Hier wurde das richtige Schlauchmanagement vorgestellt. Die Nutzung eines Tanklöschfahrzeuges (TLF) im fahrenden oder stoppenden Betrieb (Pump & Roll, bzw. Stop & Go) wurde genauso nähergebracht, wie die richtige Nutzung der Handwerkzeuge (Schaufeln, Hacken, Feuerpatschen).

Am Nachmittag wurden dann die neu erworbenen theoretischen Kenntnisse in der Praxis auf einem Gelände, welches an das Feuerwehrhaus grenzt, geübt. Dazu kamen hierbei noch die Nutzung von Löschrucksäcken und das bilden von Schneisen im Gelände. „Flächenbrände sind keine Seltenheit“, so der Kreisbereitschaftsführer Mitte Hermann Grüter. „Vor allem auf Grund der anhaltenden Trockenheit der letzten Jahre kam es immer wieder zu solchen Einsätzen. Daher sind wir froh, bei einem solchen Ausbildungsgang unser Wissen zu festigen und auch zu erweitern.“

Weiterbildung im Katastrophenschutz

TEL (Technische Einsatzleitungen) Emsland trainieren Stabsarbeit anhand eines simulierten Bahnunglücks

Von Lambert Brand

Sögel. Wie wichtig eine strukturierte und effektive Stabsarbeit bei Großschadensereignissen ist, habe sich bei der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gezeigt, sagte Dozent Jürgen Kettler zum Auftakt einer Weiterbildung der drei emsländischen TEL/IuK-Einheiten (Technische Einsatzleitungen/Information und Kommunikation) im Feuerwehrausbildungszentrum der FTZ Sögel.

Nach Angaben von Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff laufen seit einiger Zeit unter Federführung des Landkreises und der im Katastrophenschutz tätigen Organisationen auf vielen Ebenen Weiterbildungsmaßnahmen und Übungen für die eingesetzten Stäbe.

Eine besondere Bedeutung komme dabei auch den in allen drei Brandschutzabschnitten implementierten TEL/IuK-Einheiten zu. Nach den derzeit laufenden Basisschulungen werde es später eine großanlegte Übung auf Kreisebene geben. Anfang des kommenden Jahres würden neben dem vorhandenen Einsatzleitwagen (ELW) 2 zwei weitere Einsatzleitkomponenten auf Abrollbehältern bereitgestellt.

Mitglieder der Technischen Einsatzleitungen (TEL) der Brandschutzabschnitte Emsland Nord, Mitte und Süd trafen sich in Sögel zu einer Stabsübung, in deren Mittelpunkt ein Bahnunglück stand.

Feuerwehr Dersum leistet im Jahr 2020 bei 21 Einsätzen Hilfe

Keine Nachwuchssorgen bei der Feuerwehr

von Jens Sievers

Dersum. Anlässlich der diesjährigen Mitgliederversammlung im Feuerwehrhaus Dersum zog Ortsbrandmeister Gerd Gruber Bilanz. Aufgrund des Corona bedingten Lockdown im Frühjahr musste die Mitgliederversammlung im Frühjahr ausfallen und wurde nun im August nachgeholt. Anders als in den Jahren zuvor wurde diese in der Fahrzeughalle durchgeführt, um die geltenden Corona-Regen einzuhalten. In seinem Jahresrückblick verwies Gruber auf insgesamt 21 Einsätze, die sich in 13 Brandeinsätzen und 8 technische Hilfeleistungen aufteilten. Mit den Dienstabenden leisteten die Ehrenamtlichen knapp 1700 Stunden zum Wohle der Bevölkerung. Corona bedingt wurde nicht wie üblich alle 14 Tage mit der gesamten Mannschaft geübt, sondern in vier voneinander getrennten Ausbildungsgruppen, um im Falle einer Infektion eines Kameraden, nicht die gesamte Wehr lahm zu legen, so Gruber. Dieses hat auch perfekt funktioniert. Es wurde kein Feuerwehrmann infiziert und somit konnte der Dienstbetrieb auch in der schwierigen Zeit sichergestellt werden. Dafür dankte Gruber seinen Kameraden. Der Altersdurchschnitt der 48 aktiven Kameraden liegt bei durchschnittlich 36 Jahren. Hinzu kommen noch sieben Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung. Für den Dienst in der Feuerwehr konnte ein junger Kamerad neu verpflichtet werden.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Mitgliederversammlung stand die Wahl zum Kassenprüfer. Dieser muss laut Satzung turnusgemäß alle sechs Jahre neu gewählt werden. Eine Wiederwahl ist nicht möglich. Somit stand das Amt von Jürgen Koop zur Wahl. Die Wahl konnte Hermann Kuper mit 26 Stimmen für sich entscheiden.

Gerätewart Christian Remke, sowie der Atemschutzgerätewart Hermann Bögemann verwiesen in ihrem kurzen Bericht auf einen tadellosen Zustand der Fahrzeuge und der Gerätschaften. Besonderer Dank galt den Kameraden, die sich für die Atemschutzstrecke in der FTZ Sögel und für die ärztliche Untersuchung in Papenburg die Zeit nehmen um diese Anforderung erfüllen.

Bild des aktuellen Ortskommandos: von links: Christian Remke, stv. Abschnittleiter und stv. Ortsbrandmeister Hans-Bernd Ahlers, Jan Koch, Christian Pohlmann, Hermann Kuper, Hermann Bögemann, Marcel Brümmer, Hans-Hermann Santen, Ortsbrandmeister Gerd Gruber, Henrik von Ohr, Gemeindebrandmeister Horst Kloppenburg, Hermann Hackmann, Bürgermeister Hermann Cossmann

Jetzt 100 Mitglieder in der Feuerwehr Sögel

Mitgliederversammlung mit Wahlen und Ehrungen -Wilhelm Bahlmann seit 60 Jahren in der Feuerwehr- 

Sögel. Die Feuerwehr Sögel verfügt über genau 100 Mitglieder. Das wurde in der ersten Mitgliederversammlung nach der über zweijährigen durch Corona bedingten Zwangspause bekanntgegeben. Gerit Ahrens soll auf Vorschlag der Mitglieder neuer zweiter stellvertretender Ortsbrandmeister werden.

Große Freude herrscht in der Sögeler Feuerwehr, dass der gemeinschaftliche Übungsdienst nach der langen Unterbrechung und der abgeschlossenen Coronaschutzimpfung wieder aufgenommen werden durfte. Nach Angaben von Ortsbrandmeister Frank Tholen habe man gemäß der Vorgaben in kleinsten Einheiten die Einsatzbereitschaft in den letzten Monaten aufrecht erhalten können. Durch Onlinedienste konnte die Wehr  die interne Kommunikation gewährleisten und die notwendigen Unterweisungen und Schulungen durchführen. Nach den Lockerungen seien auch die Brandschutzerziehung für die Schulen und Brandschutzausbildung für Betriebe  wieder angelaufen. Aktuell gehörten 100 Mitglieder zur Ortsfeuerwehr Sögel. Die Einsatzabteilung mit zwei Frauen verfüge über 58 Aktive mit einem Durchschnittsalter von 34 Jahren. Zur Jugendfeuerwehr gehörten 26 Jungen und Mädchen, zur Alters- und Ehrenabteilung 16 Kameraden. Im Alter von 95 Jahren sei Ehrenbrandmeister Hermann Langen verstorben, der langjährig als Gemeindebrandmeister tätig war und über 70 Jahre Mitglied der Feuerwehr Sögel  war.

Bildunterschriften: Zahlreiche Feuerwehrleute aus Sögel wurden nach einer mehr als zweijährigen Zwangspause geehrt oder befördert. Unser Foto zeigt diese Mitglieder zusammen mit den Gratulanten. Fotos: Brand

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.