Feuerwehrleitung Werpeloh mit neuer Leitung

Wilm Eilers und Johannes Schmits übernehmen

Werpeloh Mit Wilm Eilers und Johannes Schmits soll „die junge Feuerwehrgeneration“ in Werpeloh die Leitung der Feuerwehr übernehmen. Dieser Vorschlag der Mitgliederversammlung muss noch vom Samtgemeinderat Sögel bestätigt werden.

Nach Ablauf der sechsjährigen Amtszeit des Ortsbrandmeisters Werner Schmits und seines Stellvertreters Thomas Eilers standen bei der Mitgliederversammlung Neuwahlen an. Schmits wies auf die starke Verjüngung in der Wehr mit einem derzeitigen Durchschnittsalter von 30 Jahren hin und berichtete von einem weiteren Zulauf junger Feuerwehranwärter. Man habe ich den letzten sechs Jahren 16 neue Kameradinnen und Kameraden aufnehmen können, so dass die Wehr zurzeit über 37 Aktive verfüge. Er wolle dem Verjüngungsprozess in der Führung nicht im Wege stehen und verzichte daher auf eine Wiederwahl, erklärte Schmits abschließend. Thomas Eilers hatte bereits vorher aus gesundheitlichen Gründen sein Amt abgegeben. Die Mehrheit der stimmberechtigten Feuerwehrleute stimmte für den Vorschlag, Wilm Eilers zum Ortsbrandmeister und Johannes Schmits zum stellvertretenden Ortsbrandmeister zu ernennen. Bei den weiteren Wahlen übernahmen Lisa Lucks die Aufgabe des Schriftwarts. Johannes Geers wird zukünftig die Kasse führen.

Sie sollen das neue Leitungs-Duo der Feuerwehr Werpeloh bilden: Ortsbrandmeister Wilm Eilers (links) und sein Stellvertreter Johannes Schmits. Foto: Brand

Sowohl Bürgermeister Hans Geerswilken als auch Ludwig Schmitz von der Samtgemeinde Sögel bedankten sich bei dem bisherigen Ortsbrandmeister und seinem Vertreter. Schmits habe in seiner über 28-jährigen Führungstätigkeit viel für die Feuerwehr geleistet. Man sei in Werpeloh froh, so Bürgermeister Geerswilken, über eine eigenständige aktive Feuerwehr zu verfügen, die auch bei gemeindlichen Aufgaben schnell zur Stelle sei. Julian Gail überreichte Schmits stellvertretend für die Kameraden der Wehr als Zeichen des Danke für sein langjähriges Wirken ein Präsent. Gemeindebrandmeister Heinz Lückenjans schloss sich an und ging auf aktuelle  Themen ein und forderte die Feuerwehrleute auf, sich strikt an die Regeln der Schwarz-Weiß- Trennung zu halten.

Nach Absolvierung der notwendigen Lehrgänge und entsprechender Dienstzeit wurden Lisa Lucks (Hauptfeuerwehrfrau), Anika Münster und Kim Funke (Feuerwehrfrau) sowie David und Simon Kuper (Feuerwehrmann) befördert. Über die Aufnahme in die Feuerwehr als Anwärter freuten sich Tim und Philip Anneken, Lukas Funke und Matthias Kuper.

Presseartikel Ems-Zeitung 22.10.2020

Fast 500 Dienstjahre – Jubiläen in der Papenburger Feuerwehr

In einer kleinen Feierstunde wurden am Samstagabend die diesjährigen Jubilare der drei Papenburger Ortsfeuerwehren geehrt. Da das traditionelle Feuerwehrfest aufgrund der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Einschränkungen und Vorsichtsmaßnahmen abgesagt werden musste, fanden die Ehrungen im kleinen Kreis statt.

Stadtbrandmeister Josef Pieper zog eine Zwischenbilanz des laufenden Jahres: So war der Dienst- und Einsatzbetrieb maßgeblich durch die Einschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie geprägt, Dienstabende mussten abgesagt werden, Lehrgänge fielen aus und die Feuerwehr musste im Einsatzbetrieb zahlreiche Hygieneregeln beachten, die mittlerweile „in Fleisch und Blut übergegangen seien“, so Pieper.

Voll des Lobes und beeindruckt vom professionellen Umgang mit der Corona-Situation zeigte sich auch Bürgermeister Jan-Peter Bechtluft (CDU): Bereits über 200 Einsätze hätten die Papenburger Feuerwehrleute im laufenden Jahr absolviert, Bechtluft rief unter anderem einen Wohnhausbrand am Grader Weg, den mehrtägigen Moorbrand in der Birkenallee und zahlreiche kleinere Einsätze in Erinnerung.

Unter anderem wurden Anton Lüken (Feuerwehr Obenende) und Hermann Hegemann (Feuerwehr Aschendorf) für jeweils 50 Dienstjahre geehrt.

Beide Jubilare blicken auf eine lange Feuerwehrzugehörigkeit zurück, Anton Lüken war von 1988 an 16 Jahre lang Ortsbrandmeister der Obenender Feuerwehr, bevor er 2003 Brandschutz-Abschnittsleiter wurde. 2015 wurde Lüken in die Alters- und Ehrenabteilung verabschiedet. Lüken ist Träger des Ehrenzeichens des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für hervorragende Verdienste in der Feuerwehrverbandarbeit.

Ebenfalls 1970 trat Hermann Hegemann in die Feuerwehr ein: Hegemann war viele Jahre Mitglied im Ortskommando der Aschendorfer Feuerwehr und engagiert sich noch heute im Vorstand des Fördervereins.

Seit 40 Jahren in der Feuerwehr sind Frank Haneburger, Benno Korte, Wilhelm Albers (alle Aschendorf), Alwin Potthast, Klaus Schepers und Wilhelm Kösters (alle Untenende).

Klaus Schepers wurde nach der Gründung der Untenender Jugendfeuerwehr deren erster Jugendfeuerwehrwart, Frank Haneburger ist als Ausbilder maßgeblich an der Durchführung des Fahrsicherheitsprogramms für Feuerwehrleute beteiligt und war außerdem lange in der Maschinistenausbildung tätig.

Das Bild zeigt die für 40, bzw. 50 Jahre geehrten Kameraden (von links): Benno Korte, Willi Albers, Frank Haneburger, Hermann Hegemann, Wilhelm Kösters, Alwin Potthast und Klaus Schepers

Außerdem geehrt wurden für 25-jährige Mitgliedschaft: Ortsbrandmeister Mirco Krange (Aschendorf), Heinz Kroes und stellvertretender Ortsbrandmeister Stefan Sürken (beide Obenende), Thomas Craayvanger, Günther Kämpf und Frank Meyer (alle Untenende).
Neben Stadtbrandmeister Josef Pieper und Brandschutz-Abschnittsleiter Gerd Köbbe (Werlte) zeigte sich auch Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff (Meppen) vom Engagement der geehrten Kameraden beeindruckt. „Nicht nur für die Feuerwehr der Stadt Papenburg, auch für die Feuerwehr im gesamten Emsland habt ihr Euch ins Zeug gelegt“, fasste Dyckhoff zusammen. Ob als Abschnittsleiter, Kreisausbilder oder in verantwortungsvoller Rolle als Ortsbrandmeister oder Stellvertreter, die Feuerwehr lebe vom ehrenamtlichen Engagement ihrer Mitglieder, so der Kreisbrandmeister weiter. Die Jubiläen seien gute Gelegenheiten „Danke“ zu sagen, ergänze Köbbe

Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt (von links): Frank Meyer, Günther Kämpf, Mirco Krange, Stefan Sürken und Heinz Kroes

„Wir wollen einsatzbereit bleiben“

Aufruf der Feuerwehrverbände im Landkreis Emsland 

Liebe Kameradinnen und Kameraden, 

die sogenannte „Corona-Krise“ mit den Auswirkungen einer schweren Pandemie hat auch unser Land fest im Griff. Am Wochenende haben die Landesregierungen weitere einschneidende Maßnahmen beschlossen, die weitreichende Folgen für unser gesellschaftliches Leben haben. Die Dauer ist nicht abzusehen. Was bedeutet das für unsere Feuerwehren:

„Wir wollen einsatzbereit bleiben“ – Das ist unser Anspruch! Wir erfüllen wie in fast keinem anderen Land der Welt freiwillig hoheitliche Aufgaben zum Schutz und zur Sicherheit  unserer Bevölkerung. Das muss auch dieser Krisenzeit so weit wie eben möglich sichergestellt bleiben.

Über unseren Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff haben wir bereits eindeutige 
Handlungsempfehlungen erhalten, die unbedingt befolgt werden müssen. Die angewiesenen  Schutzmaßnahmen sind alternativlos. Das gilt nicht nur für den Einsatzdienst und für den inzwischen sicherlich überall eingestellte Präsenzübungsdienst.

Wir bitten alle Kameradinnen und Kameraden eindringlich, auch im privaten Umfeld ganz streng alle Regelungen zum Eigenschutz und zum Schutz der Bürger einzuhalten. Das bedeutet, die sozialen Kontakte müssen, wie von den Behörden gefordert, drastisch eingeschränkt werden.

Wir Feuerwehrleute werden oft zu Aufgaben herangezogen, die über die eigentliche Feuerwehrarbeit hinausgehen, aber gerne von der Gesellschaft in Anspruch genommen werden und von uns gerne wahrgenommen werden. Wir sind schließlich ein aktiver Teil der Gesellschaft.

In der aktuellen Situation müssen wir uns jedoch die Frage stellen, ob wir wirklich alle an uns herangetragenen (oder eigeninitiativ übernommenen) Aufgaben, die nicht mit der originären Feuerwehrarbeit zu tun haben, übernehmen müssen. Wir sollten für uns überlegen, ob es in dieser Zeit richtig ist, dass wir als Feuerwehr beispielsweise Besorgungen und Einkäufe für Mitbürger tätigen, die nicht mobil sind. Wir wissen, dass viele ehrenamtliche Gruppen aus dem kirchlichen und sozialen Bereich diese Dienste bereits erfolgreich übernehmen und uns damit die Chance zur Zurückhaltung geben.

Nur so und durch die Einhaltung der einschlägigen Empfehlungen schaffen wir es, unsere Kameradinnen und Kameraden soweit wie möglich abzuschirmen und damit die Feuerwehren für den Ernstfall einsatzbereit zu halten.

Herzlichen Dank für Eure Einsicht und Euer Verständnis! Wir wünschen Euch und Euren Familien: Bleibt gesund!  

Mit kameradschaftlichen Grüßen  

Die Vorsitzenden der emsländischen Feuerwehrverbände: 

Andreas Wentker         Wolfgang Veltrup               Gerd Köbbe  

Auch im Namen unseres Kreisbrandmeisters Holger Dyckhoff! 

 

Termine

Keine Termine
  • Aktualisierung: Mittwoch 11 November 2020, 14:02:58.

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