Kreisfeuerwehrverband Aschendorf-Hümmling warnt vor Wald- und Flächenbränden

Angesichts der anhaltenden Trockenheit steigt die Gefahr von Wald- und Flächenbränden. Darauf weist der Kreisfeuerwehrverband (KFV) Aschendorf-Hümmling hin.

Vielerorts gilt bereits die dritthöchste Gefahrenstufe 3 des Graslandfeuerindexes des Deutschen Wetterdienstes (DWD). In den folgenden Tagen ist mit einer weiteren Erhöhung der Gefahrenstufen für den Graslandfeuerindex und dem Waldbrandindex zu rechnen. Aus diesem Grund appelliert Verbandsfeuerwehrsprecher Jens Sievers zu einem besonders umsichtigen Umgang mit allem, was Hitze entwickelt und Brände verursachen kann.

Wegen der zunehmenden Gefahr empfiehlt Sievers, jede Art von offenem Feuer zu vermeiden, brennende Zigarettenreste nicht etwa aus dem fahrenden Auto zu werfen und vor allem keine Fahrzeuge mit Katalysator auf trockenen Grasflächen abzustellen oder Glasflaschen wegzuwerfen. Halten Sie die Zufahrten zu Wäldern, Moor und Heide frei, beachten Sie unbedingt die erlassenen Park- und Halteverbote.

Auch wenn keine aktuelle Waldbrandverordnung des Landkreises Emslands vorliegt, bittet der KFV zur äußersten Vorsicht bei dem Betreten und Befahren von Wäldern sowie trockenen Flächen. Eine weitere Gefahr lauert auch beim Abflammen von Unkraut mit einem Propangasbrenner. Hier kam es in der Vergangenheit bereits zu größeren Bränden.

Unverzüglich den Notruf über 112 absetzen

Wird ein Feuer entdeckt sollte umgehend die Feuerwehr über die Rufnummer 112 alarmiert werden. Wichtig hierbei ist die möglichst genaue Ortsangabe. Gerade in Wäldern ist es oft schwierig die genaue Ortsangabe anzugeben. Hierbei können sogenannte Rettungspunktschilder (weißes Kreuz auf grünem Hintergrund) helfen, welche Bundesweit in vielen Wäldern platziert sind. Auf diesen Rettungspunktschildern steht sowohl die Notrufnummer als auch eine Identifikationsnummer.  Mit Hilfe dieser Nummer kann die Notrufleitstelle den genauen Ort bestimmen und dieses an die Feuerwehr weitergeben.

Quelle: https://www.dwd.de/DE/leistungen/graslandfi/graslandfi.html

Quelle: https://www.dwd.de/DE/leistungen/waldbrandgef/waldbrandgef.html

Aktuelle Hinweise zur Einsatzbereitschaft und Leistungsfähigkeit der Feuerwehren in Niedersachsen

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PI 054 Niedersachsen plant Impfung von Feuerwehrleuten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kinder- und Jugendhilfe ab Mai

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„Wir wollen einsatzbereit bleiben“

Aufruf der Feuerwehrverbände im Landkreis Emsland 

Liebe Kameradinnen und Kameraden, 

die sogenannte „Corona-Krise“ mit den Auswirkungen einer schweren Pandemie hat auch unser Land fest im Griff. Am Wochenende haben die Landesregierungen weitere einschneidende Maßnahmen beschlossen, die weitreichende Folgen für unser gesellschaftliches Leben haben. Die Dauer ist nicht abzusehen. Was bedeutet das für unsere Feuerwehren:

„Wir wollen einsatzbereit bleiben“ – Das ist unser Anspruch! Wir erfüllen wie in fast keinem anderen Land der Welt freiwillig hoheitliche Aufgaben zum Schutz und zur Sicherheit  unserer Bevölkerung. Das muss auch dieser Krisenzeit so weit wie eben möglich sichergestellt bleiben.

Über unseren Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff haben wir bereits eindeutige 
Handlungsempfehlungen erhalten, die unbedingt befolgt werden müssen. Die angewiesenen  Schutzmaßnahmen sind alternativlos. Das gilt nicht nur für den Einsatzdienst und für den inzwischen sicherlich überall eingestellte Präsenzübungsdienst.

Wir bitten alle Kameradinnen und Kameraden eindringlich, auch im privaten Umfeld ganz streng alle Regelungen zum Eigenschutz und zum Schutz der Bürger einzuhalten. Das bedeutet, die sozialen Kontakte müssen, wie von den Behörden gefordert, drastisch eingeschränkt werden.

Wir Feuerwehrleute werden oft zu Aufgaben herangezogen, die über die eigentliche Feuerwehrarbeit hinausgehen, aber gerne von der Gesellschaft in Anspruch genommen werden und von uns gerne wahrgenommen werden. Wir sind schließlich ein aktiver Teil der Gesellschaft.

In der aktuellen Situation müssen wir uns jedoch die Frage stellen, ob wir wirklich alle an uns herangetragenen (oder eigeninitiativ übernommenen) Aufgaben, die nicht mit der originären Feuerwehrarbeit zu tun haben, übernehmen müssen. Wir sollten für uns überlegen, ob es in dieser Zeit richtig ist, dass wir als Feuerwehr beispielsweise Besorgungen und Einkäufe für Mitbürger tätigen, die nicht mobil sind. Wir wissen, dass viele ehrenamtliche Gruppen aus dem kirchlichen und sozialen Bereich diese Dienste bereits erfolgreich übernehmen und uns damit die Chance zur Zurückhaltung geben.

Nur so und durch die Einhaltung der einschlägigen Empfehlungen schaffen wir es, unsere Kameradinnen und Kameraden soweit wie möglich abzuschirmen und damit die Feuerwehren für den Ernstfall einsatzbereit zu halten.

Herzlichen Dank für Eure Einsicht und Euer Verständnis! Wir wünschen Euch und Euren Familien: Bleibt gesund!  

Mit kameradschaftlichen Grüßen  

Die Vorsitzenden der emsländischen Feuerwehrverbände: 

Andreas Wentker         Wolfgang Veltrup               Gerd Köbbe  

Auch im Namen unseres Kreisbrandmeisters Holger Dyckhoff! 

 

Termine

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  • Aktualisierung: Dienstag 15 Juni 2021, 09:31:56.

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